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Michael Schumacher sagt nicht endgültig "Nein"

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Formel 1  

Schumacher sagt nicht endgültig "Nein"

13.08.2009, 11:01 Uhr | Motorsport-Total.com, t-online.de

Michael Schumacher bei der Pressekonferenz nach dem Comeback-Aus. (Foto: dpa)Michael Schumacher bei der Pressekonferenz nach dem Comeback-Aus. (Foto: dpa) Niki Lauda hatte es vor einigen Tagen bereits vermutet: "Michael Schumacher hat sich nie vom Renn-Bazillus entgiften können." Die Bestätigung kam auf der Pressekonferenz zu Schumis Comeback-Absage. "Ich bin zwar zurückgetreten, aber als Rennfahrer hatte ich mich für einen Moment wie zurück im Leben gefühlt.", sagte der 40-Jährige.

In der Vergangenheit hatte Schumacher eine Rückkehr in die Formel 1 immer wieder ausgeschlossen. Doch nun scheint es, als habe der Rekordweltmeister immer noch Benzin im Blut für eine weitere Fahrt im Ferrari.

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2006 war der Akku leer

Schumacher erklärte, dass die Batterie bei seinem Rücktritt 2006 leer gewesen sei und ihm die Motivation gefehlt habe. Jetzt scheint der Akku wieder voll zu sein. Seine Fans motivieren ihn zusätzlich: "Ich war jetzt von den Reaktionen positiv überrascht. Im Team, von den Fans - ich hätte nicht mit solch positiven Reaktionen gerechnet." Mit Bedauern stellte er fest: "Und jetzt musste ich all das absagen, und darüber denke ich im Moment nach."

"Spekulationen gibt es ständig"

Auf die Frage, ob er bereits Mitte September in Monza oder nächste Saison vielleicht fahren werde, sagte Schumacher: "Spekulationen gibt es in diesem Geschäft ständig. Aber im Moment ist für mich der wichtigste Punkt - und der traurigste, womit ich selbst ein bisschen zu kämpfen habe -, dass ich es eben nicht wahrnehmen kann und meinen Freunden bei Ferrari eben nicht helfen kann. Das ist das, was mich im Moment natürlich erst einmal viel mehr beschäftigt." Kein definitives Nein zu Monza. Das lässt Spielraum für Spekulationen.

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Medizinisch spricht nichts gegen eine Rückkehr

Bevor sich für Schumacher durch Felipe Massas Unfall die Möglichkeit bot, wieder Formel 1 zu fahren, war er am Valencia-Wochenende für ein Superbike-Rennen gemeldet. Schumacher wird nun auch dort nicht fahren. Dennoch will er noch einmal über seine Rennzukunft nachdenken: "Ich brauche etwas Zeit, um mich selbst neu zu organisieren und dann schauen wir, was ich in dieser Hinsicht machen will." Die Entscheidung über ein Comeback liegt also ganz bei Schumacher, denn "wenn ich Dr. Peil richtig verstanden habe, dann gibt es in rein medizinischer Hinsicht keine Gründe, warum das vielleicht nicht mehr der Fall sein könnte. Aber es ist kein Thema, mit dem ich mich gerade im Moment befasse."

Drei Autos im nächsten Jahr?

Diese Worte dürften auch Ferrari-Boss Luca di Montezemolo gefallen haben. Er hatte die Spekulationen um ein Comeback angeheizt. Di Montezemolo hatte erklärt, dass die Scuderia darum kämpfe, dass die Teams im nächsten Jahr drei Boliden einsetzen dürfen. Einer davon wäre dann für Michael Schumacher. Darauf angesprochen, antwortet der Kerperner: "Ich habe das Statement von Luca di Montezemolo gestern auch gehört. Aber man muss Verständnis dafür haben, dass ich über so etwas im Moment nicht nachdenke. Ich musste gerade eben erst eine sehr schwierige Entscheidung treffen und meine Pläne absagen. Darüber denke ich im Moment nach. Ich möchte derzeit nicht allzu sehr über die Zukunft nachdenken."

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