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Transfermarkt: Bosingwa kommt nicht zum FC Bayern München

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FC Bayern München  

Bosingwa kommt nicht zum Rekordmeister

13.08.2009, 13:19 Uhr | sid

Louis van Gaal fühlt sich in München wohl. (Foto: imago)Louis van Gaal fühlt sich in München wohl. (Foto: imago) Der Transfer von Jose Bosingwa kommt nicht zu Stande, Franck Ribéry sitzt im Spiel gegen Werder Bremen auf der Bank und den Champions-League-Sieg gibt's erst nach 2011 - Bayern Münchens Trainer Louis van Gaal hat Klartext geredet. Der mit einem Zweijahresvertrag ausgestattete Niederländer erklärte zudem, dass der Fußball-Rekordmeister wie "ein warmer Mantel" zu ihm passe und er am liebsten langfristig an der Isar bleiben wolle.

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Van Gaal: "Die Champions League ist das langfristige Ziel"

"Dazu brauche ich mehr als diese zwei Jahre. Die Champions League ist das langfristige Ziel, vielleicht eine Utopie, die erst nach meiner Zeit Wirklichkeit wird", sagte van Gaal im Bayern-Stadionmagazin zum ersehnten Triumph in der europäischen Königsklasse. Der Mann, der einst Ajax Amsterdam zum Champions-League-Sieg geführt hatte, fügte hinzu: "Wenn ich Erfolg habe, kann ich mir vorstellen, sehr lange hier zu bleiben."

Van Gaal schwärmt von der familiären Atmosphäre

Bayern habe schon lange von ihm geträumt, sei viele Male zu ihm gekommen, aber erst jetzt habe es endlich geklappt. "Die Kultur dieser Stadt und dieses Klubs passt zu mir wie ein warmer Mantel. Es ist ein warmer Klub, familiär. So bin ich auch", sagte van Gaal im "kicker". Sein Ziel bei den Bayern sei, dass jeder Mensch seine Handschrift sehe und erkenne, "dass wir auf dem Weg sind, Titel gewinnen zu können."

Bosingwa kommt nicht nach München

In Sachen Personal erklärte van Gaal den noch am Vortag von Manager Uli Hoeneß wieder ins Gespräch gebrachten 15-Millionen-Euro-Transfer des portugiesischen Nationalspielers Jose Bosingwa (FC Chelsea) für gescheitert. "Das Thema Bosingwa ist erledigt. Er kommt nicht", sagte der 58-Jährige. Mit den Jungspunden Müller, Badstuber, Baumjohann, Kraft und Breno sieht sich van Gaal für die Zukunft bestens gerüstet.

Tymoshchuk muss sich beweisen

Van Gaal kritisierte, dass die Klubführung den Brasilianer Zé Roberto zum Hamburger SV habe wechseln lassen. "Zé Roberto wollte ich gern behalten, aber er ging, bevor ich kam. Mit den Einkäufen von Gomez und Tymoshchuk habe ich nichts zu tun", sagte van Gaal. Der Ukrainer hat einen schweren Stand beim Trainer, der zu diesem Thema bemerkte: "Für mich zählt ein großer Name nicht mehr als jeder andere."

Ribéry zunächst auf der Bank

Der französische Superstar Franck Ribéry genießt dagegen trotz des Millionenpokers mit Real Madrid um einen Wechsel sein Vertrauen. Am Samstag (ab 15.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) gegen Werder Bremen wird der Mittelfeldspieler wie bei seinem Comeback im französischen Nationalteam am Mittwoch jedoch bestenfalls als Edeljoker auflaufen. "Nicht von Beginn an. Vielleicht 20 Minuten, aber das ist nicht das, was ich unter spielen verstehe", sagte van Gaal. Ribery sei noch im Aufbau und müsse erst ins Team integriert werden. Zur positivsten Überraschung seit seinem Amtsantritt vor sechs Wochen erklärte van Gaal den türkischen Nationalspieler Hamit Altintop, der sich enorm gesteigert habe.

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Abschalten ist wichtig

Der Niederländer erklärte es für jeden Spieler zur Pflicht, deutsch zu lernen: "Ich habe auch die deutsche Sprache gelernt. Das müssen auch die Spieler. Deshalb gibt es Sprachkurse." Der strenge Fußballlehrer erwartet von seinen Spielern Respekt vor der deutschen Kultur und vor ihm: "Sie sagen Trainer zu mir oder Sie, nie du." Abseits des Fußballplatzes ist der knorrige Holländer jedoch weniger streng - auch mit sich selbst. "Wenn ich in der Säbener Straße aus der Garage fahre, dann denke ich nicht mehr an Fußball. Dann denke ich an meine liebe Frau und daran, was wir machen können." Deshalb sehe er mit 58 Jahren auch noch sehr jung aus. Das Schönste sei, zu Hause zu sein und von seiner Frau Truus verwöhnt zu werden: "Oder Essen mit Freunden, Karten spielen und Tennis."

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