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Deutsches Team holt sieben Goldmedaillen

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Kanu-WM  

Deutsches Team holt sieben Goldmedaillen

08.02.2013, 10:06 Uhr | dpa

Weltmeister im Einerkajak: Rauhe. (Foto: dpa)Weltmeister im Einerkajak: Rauhe. (Foto: dpa) Titel, Tränen und Triumphe: Angeführt von Goldjunge Ronald Rauhe haben die deutschen Kanuten bei den Weltmeisterschaften in Kanada im nach-olympischen Jahr sieben WM-Siege und insgesamt 18 Medaillen eingefahren.

Neben dem im Kajak-Einer über 500 und 200 Meter erfolgreichen deutschen Rekordchampion Rauhe waren auch Max Hoff im Kajak-Einer über 1000 Meter, der Canadier-Zweier Tomasz Wylenzek/Erik Leue über 1000 Meter, Robert Nuck/Stefan Holtz im Canadier-Zweier über 500 Meter zu schnell für die Konkurrenz. Im Sprint holte sich die viermalige Olympiasiegerin Katrin Wagner-Augustin den Sieg mit ihrem Kajak-Vierer und zum Abschluss noch mit der 4x200-Meter-Staffel. Achtmal Silber und dreimal Bronze gingen bei der goldenen Bilanz fast unter.

Rauhe laufen die Tränen übers Gesicht

"Das ist über unseren Erwartungen. Ein super Ergebnis. Ich bin einfach nur glücklich", sagte Chef-Bundestrainer Reiner Kießler. Vor allem die Einer-Bilanz mit dreimal Gold beeindruckte. "So gute Einer-Ergebnisse hatten wir seit Ewigkeiten nicht mehr." Nach Doppelgold binnen nur einer Stunde war der nun 13-malige Weltmeister Rauhe gerührt. "Mir laufen einfach nur die Tränen", sagte der 27-Jährige.

Kritik an Algen auf der Bahn

Zwölf Jahre nach ihrer ersten WM an selber Stelle holte sich Wagner-Augustin neben den zwei goldenen Plaketten zudem noch Silber im Kajak-Einer über 500 Meter. Tags zuvor hatte ihr und dem Kajak-Vierer über 500 Meter nur die Winzigkeit von 4/1000 Sekunden zum eingeplanten Gold gefehlt, über fünf Sekunden dagegen dem enttäuscht hinterher fahrenden Herren-Kajak-Vierer über 1000 Meter. "Aber auf der einen Seite entscheiden Tausendstelsekunden, auf der anderen Seite bremsen den Herren-Vierer Algen auf der Bahn - da ist die Freude schon etwas getrübt", gestand Kießler. Doch der goldene Sonntag ließ den Ärger des Vortages vergessen.

Deutschland stärker als Dauerrivale Ungarn

Der Deutsche Kanu-Verband (DKV) behauptete seine führende Position in der internationalen Spitze wieder einmal. "Der erste Schritt Richtung London ist geglückt", sagte DKV-Sportdirektor Jens Kahl. Für die Sommerspiele in drei Jahren steht aber durch das veränderte Programm für Olympia hin zu Sprintentscheidungen noch viel Arbeit für den Verband an. In Dartmouth ließ der DKV den Dauerrivalen Ungarn (6 Gold, 4 Silber, 2 Bronze) hinter sich und zog bei den Staffeln auch noch an Weißrussland (7, 0, 0) vorbei.

Medaillenregen für das deutsche Team

Vize-Weltmeister über 1000 Meter wurden der Canadier-Vierer der Herren, Franziska Weber im Kajak-Einer sowie Carolin Leonhardt/Tina Dietze im Kajak-Zweier. Bronze ging an Andreas Dittmers Nachfolger Sebastian Brendel im Canadier-Einer über 1000 Meter. Über 500 Meter gab es Bronze für die WM-Neulinge Marcus Groß/Hendrik Bertz. Silber ging im Kajak-Zweier über 500 Meter an Fanny Fischer/Nicole Reinhardt. Im Sprint holten sich Fischer/Reinhardt ebenfalls Silber, in der Staffel waren sie bei den Gold-Damen. Nuck/Holtz fuhren noch eine bronzene Medaille über 200 Meter und hatten "richtig Tränen in den Augen". Beste Sportler waren die Weißrussen Wadsim Machnew/Raman Piatruschenka und die Ungarin Katalin Kovacs mit je vier Titeln.

Rauhe: "Ein perfektes Rennen"

Mit Lob überschüttet wurde auch der Kölner Hoff, der erstmals seit Lutz Liwowski 1999 wieder den WM-Titel in der Königsdisziplin über 1000 Meter holte. "Für mich ist heute ein Traum in Erfüllung gegangen", sagte der erst vor zwei Jahren zum Rennsport gewechselte frühere Wildwasser-Weltmeister. Noch länger lag der letzte Sieg im Kajak-Einer über 500 Meter zurück. Der 53-fache deutsche Meister Rauhe beendete dann aber die seit 1985 dauernde Durststrecke - damals siegte ein DDR-Kanute. "Ein perfektes Rennen. Ich bin jetzt einfach baff und unglaublich glücklich", sagte der 27-jährige Rauhe, der wenig später im Sprint erneut zuschlug. Auch die Staffel führte er zum Erfolg.

Vereinzelte Tränen der Enttäuschung

Auf dem Zielfoto war für Kießler, Kahl & Co. nicht klar zu erkennen, dass der Damen-Vierer wirklich nur auf Platz zwei hinter Ungarn eingefahren war. "Bei der Leichtathletik und im Schwimmen wird in Hundertstel gemessen, bei uns über längere Strecken und einer ungenaueren Startlinie gelten Tausendstel", kritisierte Kießler und musste seine Athletinnen trösten, denn trotz der vielen Erfolge waren auch ein paar Tränchen der Enttäuschung geflossen.

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