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Ribéry muss das Training erneut abbrechen

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FC Bayern München  

Ribéry muss das Training erneut abbrechen

17.08.2009, 18:02 Uhr | t-online.de, sid

Franck Ribéry (Foto: imago)Franck Ribéry (Foto: imago) Kaum hat Franck Ribéry seine ersten paar Saison-Minuten für den FC Bayern München absolviert, da droht der Franzose schon wieder auszufallen. Nachdem der Mittelfeldakteur im Spiel gegen Werder Bremen eingewechselt wurde und mehr Schwung ins Spiel des Rekordmeisters brachte, musste er am Montag das Training wegen Adduktorenproblemen abbrechen und sich in ärztliche Behandlung begeben. Ein Einsatz im Freundschaftsspiel der Münchner am Dienstagabend bei Gelb-Weiß Görlitz ist ausgeschlossen.

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Kein Interesse an der Spielmacherposition

Mit Trainer Louis van Gaal gibt es unterdessen Streit über die optimale Position des Ballzauberers. Van Gaal will Ribéry auf der zentralen Spielmacherposition hinter den Spitzen einsetzen. Doch der sieht sich eher auf der linken Außenbahn. Dorthin orientierte er sich auch nach seiner Einwechslung. Er widersetzt sich dem General van Gaal. Das riecht nach Ärger.

Ribéry spielt lieber links

Nach dem Spiel stellte Ribéry klar, dass er nicht vor hat, auf Dauer in der Mitte zu spielen. "Von Zeit zu Zeit kann ich mir eine zentrale Rolle vorstellen. Aber ich sehe meine Stärke auf links, dort kann ich viel mehr für Gefahr sorgen", sagte er auf "Bild.de". Kurz nach seiner Einwechslung hatte der Franzose eine sehr gute Szene über die Außenbahn. Die hat auch van Gaal gesehen. Dennoch blieb der Niederländer sparsam mit seinem Lob: "Er hatte eine gute Aktion. Aber auch viele Ballverluste. Man hat gesehen, dass ihm noch der Rhythmus fehlt."

Vorerst keine Gespräche zwischen den Beiden

Ribéry begründet seine Vorliebe für die linke Seite so: "Von dort aus kann ich meine Dribblings machen, von dort aus kann ich gefährliche Situationen kreieren. Darüber will ich mit dem Trainer auch sprechen." Van Gaal hingegen sieht noch keinen Gesprächsbedarf und auch keinen Grund, von seinen Vorstellungen mit Ribéry als Zehner abzurücken. Doch der 58 Jahre alte Niederländer hatte sich in den vergangenen Wochen erstmals schon ein Hintertürchen offen gelassen: "Wenn es nicht klappt, kann ich das System auch wieder ändern." Einen Positions-Machtkampf mit Ribéry will van Gaal offenbar vermeiden.

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Keine Garantie für die Startelf

Van Gaal sieht den Franzosen noch nicht so stark, wie viele andere. Deshalb sei auch noch offen, ob Ribéry - sofern er einsatzbereit ist - in Mainz in der Anfangsformation stehen werde, sagte der Trainer. Ribéry sieht das naturgemäß anders: "Ich gehe davon aus, dass ich von Beginn an spiele."

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Lob von den Kollegen

Auch seine Kollegen setzen nach dem enttäuschenden Saisonstart mit zwei Unentschieden offensichtlich große Hoffnungen in den kleinen Franzosen. "Mit Franck wird unser Spiel viel flotter, viel aggressiver, viel gefährlicher", meinte Torjäger Mario Gomez. "Es geht auch ohne ihn, aber besser mit ihm. Es hat uns gut getan, dass er wieder da ist", betonte Daniel van Buyten - zumal Ribérys Vertreter Jose Sosa, Alexander Baumjohann oder Thomas Müller auf der zentralen offensiven Mittelfeldposition bisher nicht überzeugen konnten.

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Der Kaiser teilt die Meinung des Franzosen

Franz Beckenbauer findet ebenfalls, dass Ribéry stärker über außen ist: "Ich verstehe, dass der Franck lieber links spielen will. Dort hat er mehr Raum, kann seine Schnelligkeit ausspielen und den Gegner ausdribbeln. Das entspricht mehr seinen Möglichkeiten." Van Gaal hingegen spricht davon, dass "Franck uns auf der Position zehn, wo nur die Besten spielen, die meiste Rendite bringt."

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Wechsel nach Madrid ist abgehakt

Der Streit um die beste Position Ribérys könnte sich noch länger hinziehen, denn der 26-Jährige wird bei den Bayern bleiben. Dem französischen Fernsehsender TF1 sagte er: "Ich habe niemals gesagt, dass ich zu Real Madrid gehen wollte. Wenn ich hätte gehen wollen, hätte ich es angekündigt." Er könne "die Vereine nicht daran hindern, Angebote abzugeben". Neben den Madrilenen hatten anscheinend auch andere Top-Klubs Interesse, Ribéry zu verpflichten. "Es gab übrigens nicht nur Real, sondern auch Barcelona, Manchester und Chelsea. Das, was ich ihnen sagen kann, ist, dass ich heute immer noch bei Bayern bin. Die Tür ist wirklich zu. Meine Verantwortlichen wollen wirklich, dass ich bleibe."

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