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FC Bayern München: Ribéry hätte für 100 Millionen gehen können

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FC Bayern München  

Bei 100 Millionen Euro hätte Ribéry gehen können

19.08.2009, 11:14 Uhr | t-online.de

Franck Ribéry hätte die Bayern nur für eine exorbitante Summe verlassen dürfen. (Foto: imago)Franck Ribéry hätte die Bayern nur für eine exorbitante Summe verlassen dürfen. (Foto: imago) In zwölf Tagen läuft die Transferfrist ab und Franck Ribéry ist immer noch beim FC Bayern München. Doch bei einer bestimmten Summe wäre Uli Hoeneß im Wechseltheater der vergangenen Monate schwach geworden: "Wir haben intern gesagt: Ab 100 Millionen Euro verhandeln wir", sagte der FCB-Manager in der „Sport Bild“.

Die Entscheidung, den französischen Dribbelkünstler nicht verkaufen zu wollen, sei eine rein sportliche gewesen. Zudem wollten die Bayern ein Zeichen an die europäischen Top-Klubs setzen. "Wir sind überzeugt, dass wir ihn brauchen. Deshalb sind wir auch ein bisschen frech aufgetreten“, so der 57-Jährige. Vor allem Real Madrid hatte immer wieder um die Gunst des 26-Jährigen gebuhlt. Die Königlichen sollen angeblich 80 Millionen Euro geboten haben, die Bayern blieben aber hart.

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Vertragsverlängerung derzeit kein Thema

Auch Hoeneß ist natürlich klar, dass Ribéry langfristig schwer zu halten ist. Derzeit will er aber nicht über eine Verlängerung des bis 2011 laufenden Vertrags reden. "Jetzt müssen wir erst einmal die Situation um Franck und im Klub total beruhigen. Auch muss Franck komplett gesund werden“ sagte Hoeneß: "Wenn wir bis 2011 zweimal die Champions League gewinnen könnten, dann hätte ich kein Problem, Ribéry ablösefrei gehen zu lassen.“

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Hoeneß: Ribéry kann so gut Maradona oder Pele werden

Ähnlich wie Trainer Louis van Gaal will Hoeneß Ribéry am liebsten auf der zentralen Spielmacher-Position sehen. Das Experiment wäre es wert. "Auf der linken Seite wird Franck immer ein großer Spieler sein, aber eben kein 'Grande’“, sagte er. „Ein 'Grande’ spielt in der Zentrale. Das waren Maradona, Pelé, Johan Cruyff oder Zenedine Zidane. Franck kann in diese Kategorie vorstoßen. Dann würde er sich sogar abheben von einem Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo", ist sich Hoeneß sicher.

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Beckenbauer ist anderer Meinung

Dem widerspricht Bayern-Präsident Franz Beckenbauer: "Ich glaube, dass Ribéry zentral zu viele Probleme auf sich zukommen sieht. Da ist es viel zu eng, und für sein Spiel braucht er Platz. Den hat er natürlich auf dem Flügel, da fühlt er sich wohl und hat dort auch seine besten Spiele gemacht. Man muss ja sehen, wo der Spieler seine Stärken hat." Wenn der Trainer sage, dass er in der Mitte spielen solle, werde es der französische Superstar tun: "Mit welchem Aufwand er das tun wird, das wird man dann sehen."

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Van der Vaart kein Thema für die Bayern

Heute brachte sich erneut Rafeal van der Vaart über seinen Berater als Spielmacher bei den Bayern ins Gespräch. "Er hätte die nötige Klasse, um Bayern möglicherweise auf ein neues Level zu führen. Bayern und van der Vaart - das würde passen", sagte Robert Geerlings der "tz". Die Verpflichtung des bei Real Madrid ausgemusterten Mittelfeldstrategen, der nicht einmal mehr eine Rückennummer bei den Königlichen bekommen hatte, schließt Hoeneß aber aus.

Systemumstellung nicht für einen Spieler

Mit dem Thema van der Vaart hätten sich die Münchner bereits vor dessen Wechsel vom Hamburger SV zu Real Madrid beschäftigt. Dann sei man sicher gewesen, dass man ihn nicht verpflichten könne: "Für einen Spieler stellt der FC Bayern nicht sein ganzes System um." Die Absage gelte auch jetzt noch.

Von van Gaal überzeugt

Lob verteilte der Bayern-Macher trotz des Rumpelstarts in die Bundesliga auch an Trainer van Gaal. Jeder einzelne Profi spiele besser Fußball als zuvor. "Ich bin zutiefst überzeugt, dass Trainer van Gaal sogar noch ein ganz anderes Potenzial abrufen kann.“

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