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Jens Lehmann wirft Neven Subotic Absicht vor

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Bundesliga  

Lehmann wirft Subotic Absicht vor

23.08.2009, 12:22 Uhr | dpa

Die "jungen Wilden" bereiten dem VfB Stuttgart mächtig Freude, doch Jens Lehmann lässt im letzten Karrierejahr kein Anzeichen von Altersmilde erkennen. Der frühere Nationaltorwart war nach dem Gerangel mit Dortmunds Neven Subotic auch verbal kaum zu bremsen: "Ich habe es 22 Jahre lang geschafft, dass mir keiner den Kiefer oder die Zähne eingeschlagen hat. Das war heute das erste Mal, dass ich gedacht habe: Jetzt ist mein Zahn weg."

"Wenn ich so etwas machen würde, wäre ich acht Wochen gesperrt worden", schimpfte der 39-Jährige mit aufgeplatzter Oberlippe wegen des Gerangels beim 1:1 (0:1) beim BVB. Den Spielern drohen Ermittlungen durch den DFB.

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Fernsehbilder sind eindeutig

Subotic gab an, dass er seine Hände nur hochheben wollte. "Dabei muss ich ihn erwischt haben. Ich habe aber nicht das Gefühl, dass ich ihn mit 400 Stundenkilometern getroffen habe", sagte der 20 Jahre alte Serbe. Beide Beteiligten offenbarten ihre exklusive Sicht, die sich jedoch nicht mit der Realität der Fernsehbilder deckte: Zunächst stocherte Subotic leicht mit dem Arm, Lehmann drückte ihm seinen Ellenbogen in Wrestling-Manier in den Nacken, der BVB-Verteidiger revanchierte sich mit einem Ellenbogen-Schwinger ins Gesicht.

DFB hat Ermittlungen aufgenommen

Wie mittlerweile bekannt wurde, hat der DFB-Kontrollausschuss Ermittlungen gegen Jens Lehmann und Neven Subotic aufgenommen. Das teilte der DFB am Sonntag mit. Das Kontrollgremium wird nach Eingang des Schiedsrichterberichts am Montag eine Rückfrage an Helmut Fleischer richten und prüfen, wie seine Beobachtungen sportgerichtlich zu werten sind. Danach entscheidet der Ausschuss, ob er die Spieler zu einer schriftlichen Stellungnahme auffordert. "Ich habe aus dem Augenwinkel einen Kontakt erkannt. Ein Schlagen habe ich aber nicht gesehen und konnte deshalb darüber nicht befinden", wird Fleischer von der "Bild" zitiert.

Lehmann sieht sich als Opfer

Der VfB-Keeper unterstellte Subotic Boshaftigkeit: "Wenn ich einem so ins Gesicht haue, ist das Absicht." Lehmann sah sich als Opfer einer Strategie des Gegners: "Ich weiß nicht, was die besprechen. Wahrscheinlich sollten sie bei Flanken immer auf mich draufgehen." Bereits in der Vorsaison stand er durch den Wurf des Schuhs vom Hoffenheimer Sejad Salihovic, dem Stirnband-Streit mit Khalid Boulahrouz und einem Disput mit Bremens Diego im Kabinengang immer wieder im Mittelpunkt. "Das ist sein Stil", sagte Subotic über Lehmann, der ihm mehrfach zeternd hinterhergelaufen war.

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Da der frühere Dortmunder jedoch auch seine sportliche Seite präsentierte, blieb es nach den Treffern von Nelson Valdez (27.) und Georg Niedermeier (47.) bei der gerechten Punkteteilung. VfB-Trainer Markus Babbel gelang vor dem Rückspiel in der Champions-League-Qualifikation gegen den FC Timisoara am Mittwoch das Experiment mit gleich drei wenig erfahrenen Spielern in der Startelf: Sebastian Rudy (zuvor 44 Bundesliga-Minuten), Julian Schieber (188) und Torschütze Niedermeier (336) verdienten sich ein Extra-Lob. "Die Jungs sind einfach klasse, unabhängig vom Alter. Wir wollen möglichst lange an allen Wettbewerben teilnehmen. Da ist es wichtig, einen breiten, qualitativ hochwertigen Kader zu haben", sagte Babbel.

Dortmunder Defensive hält

Bei den Dortmundern trübte der Ausfall von Tinga, der mit Verdacht auf einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich ausgewechselt wurde, die Freude über das 19. Heimspiel ohne Niederlage in Serie. Doch nach neun Gegentreffern in einer Woche (1:4 beim HSV, 0:5 gegen Real Madrid) lobte BVB-Coach Jürgen Klopp besonders die Defensivleistung seines Teams: "Im Laufe des Spiels haben wir extrem an Sicherheit gewonnen, das war ein sehr wichtiger Aspekt."

Versöhnliches Ende

Am Ende verabschiedete sich auch Lehmann noch friedlich von der alten Wirkungsstätte - mit dem Spielball unterm Arm: "Der lag rum. Den nehme ich mit für meine Kinder zum Fußballspielen."

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