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Schiedsrichter Fleischer: Lehmann und Subotic hätten Rot sehen müssen

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Bundesliga  

Schiedsrichter Fleischer: Beide hätten Rot sehen müssen

24.08.2009, 10:51 Uhr | t-online.de

Das Gerangel zwischen Neven Subotic und Jens Lehmann im Spiel Borussia Dortmund gegen den VfB Stuttgart (1:1) erhitzt noch immer die Gemüter. Nun hat sich auch erstmals Schiedsrichter Helmut Fleischer zu Wort gemeldet und seine Fehlentscheidung zugegeben. "Hätte ich die Szene sofort so gesehen, wären beide von mir mit Rot bestraft worden", wird der Referee in der "Bild"-Zeitung zitiert.

Der Kontrollausschuss des DFB hat mittlerweile Ermittlungen aufgenommen. Den beiden Hitzköpfen drohen nachträglich längere Sperren.

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Szene schlichtweg übersehen

Das war in der 41. Minute passiert: Vor einer Ecke rammte VfB-Keeper Lehmann Subotic den Ellenbogen in den Nacken. Dortmunds Abwehrmann revanchierte sich mit einem Check ins Gesicht - noch nicht einmal Gelb sahen beide Spieler, weil Fleischer die Szene schlichtweg übersah. Erst die TV-Bilder lieferten den "Beweis".

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Watzke verhöhnt Lehmann

Mit dick geschwollener Oberlippe schilderte Lehmann seine Sicht der Dinge und fühlte sich wieder einmal als Opfer. "Wenn ich einem so ins Gesicht haue, ist das Absicht. Ich hatte Angst, einen Zahn zu verlieren", schimpfte der 39-Jährige. Der Konter der Dortmunder folgte prompt. "Dass die Zähne langsam lockerer werden, könnte auch am Alter liegen", höhnte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke im DSF-Doppelpass.

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Subotic: Erster Schlag kam von Lehmann

Während Lehmann sich als Opfer darstellte, verteidigte sich Subotic. "Klar habe ich ihn getroffen. Der erste Schlag kam von ihm", sagte der Serbe - was die Fernsehbilder auch belegten. Über nachträgliche Strafen muss nun der DFB entscheiden.

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Zorc: "Klare Tatsachen-Entscheidung"

Unterdessen hat Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc auf die DFB-Ermittlungen mit heftiger Kritik reagiert. Es sei eine "Ungeheuerlichkeit", dass der Ausschuss "auf das Trommeln der Medien" reagiere, sagte der 46-Jährige dem "kicker". "Wenn auf Verdacht gepfiffen wird, wird die Schiedsrichterei ad absurdum geführt. Hier lag eine glasklare Tatsachen-Entscheidung vor', sagte Zorc.

Fleischer muss Auskunft geben

Nach Vorlage des Spielberichts von Fleischer beim DFB wird der Kontrollausschuss mündlich beim Referee rückfragen. Danach werden die Erkenntnisse dahingehen überprüft, ob eine Tatsachen-Entscheidung vorliegt oder eine Anklage aufgrund der Fernsehaufnahmen erhoben wird. Im Fall der Anklage werden Lehmann und Subotic zu einer schriftlichen Stellungnahme aufgefordert.

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