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FC Bayern München siegt beim 1. FC Union Berlin

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Bundesliga - FC Bayern München  

Bayern siegt bei Union Berlin

26.08.2009, 19:46 Uhr | dpa

Bayerns Pranjic kann Berlins Brunnemann nicht halten. (Foto: dpa)Bayerns Pranjic kann Berlins Brunnemann nicht halten. (Foto: dpa) Der FC Bayern München hat sich nach einer Serie von Rückschlägen im Testspiel bei Zweitliga-Spitzenreiter 1. FC Union Berlin etwas Rückenwind für das brisante Bundesliga-Duell am Samstag gegen Meister VfL Wolfsburg (ab 18.15 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) verschafft. Vor 19.000 Zuschauern in der ausverkauften Alten Försterei setzte sich der deutsche Rekordmeister ohne spielerischen Glanz zu verbreiten mit 3:1 (2:0) durch.

Torschützen für das Team von Trainer Louis van Gaal waren Ivica Olic (22.), Breno (30.) und Edson Braafheid (47.). Das Berliner Ehrentor erzielte Kenan Sahin (69.).

Olic: "War ein Trainingsspiel"

"Das war ein Trainingsspiel für uns, aber auch nicht mehr. Jetzt müssen wir uns auf Wolfsburg konzentrieren und unbedingt drei Punkte holen", sagte Olic. Die Bayern, bei denen Franck Ribéry und Luca Toni nach Verletzungspausen noch nicht aufgeboten wurde, begannen mit einem Sturm-Trio.

FAN total-Video Bayern "Unter aller Sau" 

Union Berlin nur mit B-Elf

Berlins Trainer Uwe Neuhaus schonte zunächst seine Stars für das anstehende Spitzen-Duell der 2. Liga beim FC Augsburg und trat den Bayern, die in der Bundesliga zuvor den schlechtesten Saisonstart seit 43 Jahren verbucht hatten, mit einer kompletten B-Elf entgegen.

Union startet furios

Die klareren Chancen hatte zunächst der krasse Außenseiter. Björn Brunnemann scheiterte aus Nahdistanz an Keeper Jörg Butt (8.), Sahin verfehlte das Tor nur knapp, nachdem er den diesmal als Rechtsverteidiger aufgebotenen Daniel Pranjic ausgespielt hatte (14.). Gleich die erste Chance der Bayern verwertete Olic nach Eingabe von Philipp Lahm, wenig später stocherte Breno den Ball nach einem Fehler von Union-Ersatzkeeper Carsten Busch in die Maschen. Nach dem herrlichen Freistoßtreffer des eingewechselten Braafheid hatten die Bayern das Spiel jederzeit im Griff und taten nicht mehr als nötig. Sahin belohnte mit seinem schönen Treffer aus 15 Meter die Bemühungen der Unioner, die sich nie versteckten.

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Die Brust der Eisernen ist "frei"

Begeistert feierten die Fans der Eisernen trotz der Niederlage das im deutschen Profi-Fußball einzig noch verlustpunktfreie Team. Sie reagierten auch nicht mehr auf die spektakuläre Trennung des Klubs von seinem Hauptsponsor ISP, der wegen der Stasi-Verstrickungen seines Aufsichtsratsvorsitzenden Jürgen Czilinsky für Negativschlagzeilen gesorgt hatte. Die Mannschaft trat daher auf dem Trikot mit der doppeldeutigen Aufschrift "frei" an.

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