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FC Bayern: Blitztransfer Arjen Robben soll München retten

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Bayern München  

Robben soll Bayern zu alter Stärke führen

28.08.2009, 12:23 Uhr | t-online.de

Arjen Robben ist Bayerns neuer Hoffnungsträger. (Foto: imago)Arjen Robben ist Bayerns neuer Hoffnungsträger. (Foto: imago) Für die einen sind es nur zwei Fußballspieler, für die anderen sind sie die stärkste Flügelzange der Welt. Neben Franck Ribéry wird nun auch Arjen Robben für den FC Bayern München auf Torejagd gehen. Nach dem Blitz-Transfer des Niederländers, der für geschätzte 25 Millionen Euro von Real Madrid an die Isar wechselt, kehrt auch das Selbstbewusstsein beim zuletzt stark angeschlagenen deutschen Rekordmeister zurück.

Nach dem schlechtesten Saisonstart seit 43 Jahren hat der FC Bayern auf dem Transfermarkt reagiert und seine ohnehin schon gut bestückte Offensivabteilung mit einem weiteren Juwel angereichert.

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"Einer der besten der Welt" 

„Wir sehen Arjen als rechten Mittelfeldspieler. Wir wollen ihn haben, damit er rechts spielt“, kündigte Uli Hoeneß bereits an und schwärmte von den Qualitäten des pfeilschnellen und trickreichen Niederländers. „Er ist einer der besten offensiven Mittelfeldspieler der Welt.“  Auch sein Ex-Coach José Mourinho lobt Robben in den höchsten Tönen. „In Eins-zu-Eins-Situationen ist er einer der besten Spieler der Welt.“ Einer anderer, der vielleicht noch einen Tick besser ist, steht ebenfalls im Kader des deutschen Rekordmeisters und heißt Ribéry.

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Real ein Schnippchen geschlagen

Anstatt den Ausnahmekönner Ribéry an Real Madrid zu verlieren, so wie es im Sommer lange Zeit ausschaute, ging Hoeneß den umgekehrten Weg und holte einen Star von den Königlichen. „Wir haben nie daran gedacht, Franck Ribéry gegen Arjen Robben zu tauschen. Wenn Robbens Wechsel klappt, können wir allen anderen ein Schnippchen schlagen, weil wir jetzt beide haben“, freute sich der Bayern-Manager diebisch. Hoeneß dementierte zugleich Gerüchte, dass im Gegenzug zum Robben-Transfer Ribéry in der kommenden Saison zu den Königlichen wechseln wird.

Robben freut sich auf München 

Robben selbst wäre zwar gerne bei Real Madrid geblieben, doch die Madrilenen mussten nach den Millionen-Transfers um Ronaldo, Kaka und Co. den Kader verschlanken, personell wie finanziell. Daher schaute sich Robben, der bereits im Alter von 16 Jahren sein Debüt in der Eredivisie für Groningen gab und mittlerweile 43 Länderspiele auf dem Buckel hat, nach Alternativen um. Dem bodenständigen verheirateten Familienvater sagte dabei das Angebot der Münchner am ehesten zu. Robben: „Die beste Wahl für mich. Bayern hat mich wissen lassen, dass ich dort mehr als willkommen bin.“ Zuvor wechselte er 2007 für 36 Millionen Euro von Chelsea zu Real.

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Systemänderung vorprogrammiert 

Mit der Verpflichtung des 25-Jährigen dürfte sich die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Trainer Louis van Gaal von seinem zunächst favorisierten 4-4-2-System abrückt. Der 58-Jährige Coach plante anfangs mit einer Raute im Mittelfeld, in der Ribéry als zentraler Mittelfeldspieler hinter den Spitzen die Hauptrolle spielen sollte. Doch nachdem van Gaal merkte, dass sich der französische Superstar nur unwillig in seine neue Rolle fügen wollte, dachte der Coach um und forcierte den Transfer Robbens, damit er sein System auf 4-3-3 umstellen kann. Beim Freundschaftsspiel bei Union Berlin ließ van Gaal bereits so spielen. Hierbei entfällt die Position des klassischen Zehners. „Unsere Absicht ist, Robben über rechts und Ribéry über links spielen zu lassen“, erklärte Hoeneß die Idee der Flügelzange.

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Konkurrenzkampf erhöht sich

Ob Ribéry und Robben im Sturm oder im Mittelfeld die Außenbahnen beackern werden, wird van Gaal wohl von Fall zu Fall entscheiden. Wahrscheinlich dürfte Olic eine Außenposition im Angriff einnehmen sowie einer der beiden Superstars. Als dritter Mann im vordersten Offensivbereich wird wohl Gomez das Sturmzentrum besetzen. Für Luca Toni und Miroslav Klose bleibt in der vermeintlichen Wunschformation der Bayern vorerst nur die Ersatzbank. Auch für Bastian Schweinsteiger und Hamit Altintop, die beide um einen Platz im rechten Mittelfeld kämpfen, dürfte sich der Konkurrenzkampf deutlich erhöht haben.

Defensive soll nicht verstärkt werden

Der bleibt den Abwehrspielern bis dato erspart. Verdutzten Fachleuten, die eher damit gerechnet hatten, dass der FC Bayern die schwächelnde Defensivabteilung verstärken würde, entgegnete Hoeneß gewohnt offensiv. „Die Fachleute wissen, dass wir hinten keinen Bedarf haben, aber vorne. In der Defensive sehen wir überhaupt keinen Bedarf. Wir sind davon überzeugt, dass Breno ein guter Spieler ist. Holger Badstuber hat schon gezeigt, dass er ein Guter ist. Wir fordern in der Defensive keinen Transfer heraus, der zwischen 15 und 25 Millionen Euro kostet."

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