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Rückenwind für das deutsche Team

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Ruder-WM  

Rückenwind für das deutsche Team

12.02.2010, 22:50 Uhr | dpa

Der deutsche Ruderachter in Posen. (Foto: dpa)Der deutsche Ruderachter in Posen. (Foto: dpa) Der Glanz vergangener Tage ist noch lange nicht zurück, aber zumindest eine Trendwende in Sicht. Die Flotte des Deutschen Ruderverbandes (DRV) geht mit verheißungsvollen Aussichten in den finalen Kampf um WM-Medaillen. Auf dem Malta-Regatta-Kurs in Posen soll am Wochenende das lange Warten auf das erste Gold seit drei Jahren zu Ende gehen.

Immerhin zehn der 14 Endläufe in den olympischen Klassen finden am Wochenende mit deutscher Beteiligung statt. Zur Freude von Cheftrainer Hartmut Buschbacher konnte der zuletzt leidgeprüfte Verband die seit den Olympischen Spielen von Athen 2004 anhaltende Abwärtsentwicklung stoppen. "Dieses Ergebnis hatten wir uns erhofft. Dafür haben wir in den vergangenen Wochen hart gearbeitet."


Die Formkurve zeigt deutlich nach oben

Die gute Bilanz am drittletzten Wettkampftag sorgte für weiteren Rückenwind. Vor allem die Halbfinal-Siege des Doppelvierers um den ehemaligen Einer-Weltmeister Marcel Hacker und des leichten Frauen-Doppelzweiers lassen hoffen. Auch in anderen Klassen zeigt die Formkurve deutlich nach oben: Bei den Olympischen Spielen in Peking war der DRV lediglich mit sieben, bei der Heim-WM ein Jahr zuvor in München nur mit acht Booten in den Finals vertreten. "Wir verhehlen nicht, dass wir Gold wollen. Aber wichtiger ist für uns mit Blick auf London 2012 das Ergebnis in der Breite", sagte Buschbacher.

Ruder-Achter will den Ball flach halten

Anders als in den vergangenen Jahren stellt der DRV sogar wieder WM-Favoriten. Vor allem der Deutschland-Achter wird hoch gehandelt. Sowohl beim Sieg im Weltcup-Finale von Luzern vor sieben Wochen als auch beim Erfolg in WM-Vorlauf am Montag fuhr die Crew um Schlagmann Sebastian Schmidt der Konkurrenz auf und davon. Die Vorfreude von Crewmitglied Toni Seifert auf den erwarteten Zweikampf mit Olympiasieger Kanada am Sonntag ist groß: "Wenn wir abrufen, was wir können, geht es richtig weit nach vorne. Aber wie sagt man im Fußball: Immer den Ball flach halten."

Doppelvierer will ein Ausrufezeichen setzen

Darüber hinaus steht der Männer-Doppelvierer im Mittelpunkt des Interesses. Im Duell am Sonntag tritt die Mannschaft um Schlagmann Tim Bartels nicht nur gegen Olympiasieger und Gastgeber Polen, sondern auch gegen tausende heimische Fans an. Mit dem Sieg vor Italien deutete sie an, mit dem im anderen Halbfinale siegreichen Favoriten mithalten zu können. "Das wird am Sonntag eine schöne Sache. Wir wollten im Bezug auf die Polen ein Ausrufezeichen setzen", sagte Hacker.

WM-Debütant Rocher will angreifen

Neben dem Achter und Männer-Vierer werden dem Frauen-Doppelvierer, dem Männer-Doppelzweier, dem leichten Frauen-Doppelzweier und dem leichten Vierer ohne Steuermann gute Medaillenchancen eingeräumt. Und auch der erst 19 Jahre alte WM-Debütant Mathias Rocher mag sich mit dem überraschenden Einzug in das Einer-Finale nicht zufriedengeben: "Wenn ich die Abstände sehe, dann will ich am Samstag noch einmal angreifen." Der einstige Einer-Weltmeister Hacker drückt dem Außenseiter die Daumen: "Wer weiß, vielleicht ist ja sogar eine Medaille für ihn drin."

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