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Doppelzweier beendet die lange Durststrecke des DRV

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Rudern  

Doppelzweier beendet die lange Durststrecke des DRV

12.02.2010, 22:50 Uhr | dpa

Eric Knittel und Stephan Krüger freuen sich über den Gewinn der Goldmedaille. (Foto: Reuters)Eric Knittel und Stephan Krüger freuen sich über den Gewinn der Goldmedaille. (Foto: Reuters) Am Ende fehlte selbst zum Jubeln die Kraft. Völlig ausgepowert verharrten Stephan Krüger und Eric Knittel im Zielbereich. Ihren Triumph im Finale der Ruder-WM in Posen konnten sie erst Minuten später auskosten.

"Ich habe mich so was von verausgabt, dass mir im Ziel schwarz vor Augen wurde. Da habe ich noch nicht gewusst, ob wir wirklich gewonnen haben", sagte Krüger. Auch Mitstreiter Knittel rang im Anschluss an den Kraftakt noch lange nach Luft: "Ein Traum ist wahr geworden. Das war die Krönung einer tollen Saison mit nun zwölf Siegen in Serie."

Auf gutem Kurs 10 von 14 DRV-Booten in den 14 Endläufen

Bundestrainer: "Selbstvertrauen für die weiteren Rennen"

Das Happy End im Doppelzweier sorgte im Lager des Deutschen Ruderverbandes (DRV) für große Erleichterung. Schließlich ging damit eine lange Leidenszeit zu Ende. Mit ihrem Sieg über Frankreich und Estland bescherte das Team dem zuletzt leidgeprüften Verband das erste Gold seit 2007. Mit kluger Rennstrategie und einem starken Finish zog der an der 1000-Meter-Marke nur auf Rang vier rangierende Doppelzweier an der Konkurrenz vorbei und kam mit einer halben Bootslänge Vorsprung ins Ziel. "Das gibt dem Rest der Mannschaft noch mehr Selbstvertrauen für die weiteren Rennen. Alle wissen jetzt, dass sie gut vorbereitet sind", kommentierte DRV-Cheftrainer Hartmut Buschbacher mit Blick auf die sieben Finalläufe am Schlusstag.

Hartmann/Sinnig verpassen Medaille

Anders als der Doppelzweier durfte Mathias Rocher nicht am Siegersteg anlegen. Im erlesenen Kreis der weltbesten Einer-Fahrer blieb der Überraschungsfinalist erwartungsgemäß ohne Chance und kam als Fünfter immerhin vor dem norwegischen Olympiasieger Olaf Tufte ins Ziel. Die Skiff-Krone ging an Titelverteidiger Mahe Drysdale aus Neuseeland. Nah an einer Medaille fuhr der Doppelzweier mit Kerstin Hartmann und Marlene Sinnig vorbei. Das als Außenseiter gestartete Team musste sich nach einem beherzten Rennen mit dem vierten Rang zufriedengeben.

Hoffnung auf den Achter

In den letzten Rennen der WM kann der DRV auf weitere Beute hoffen. Vor allem dem Deutschland-Achter werden beste Siegchancen eingeräumt. Härtester Widersacher der in diesem Jahr noch ungeschlagenen Crew um Schlagmann Sebastian Schmidt dürfte Olympiasieger Kanada sein. Beim Erfolg vor sieben Wochen im Weltcup-Finale von Luzern hatte das DRV-Paradeboot die Kanadier noch souverän auf Distanz gehalten. Ein ähnliches Kunststück traut Buschbacher der Mannschaft auch im WM-Endlauf zu: "Der Achter ist Mitfavorit. Da beißt die Maus keinen Faden ab."

Männer-Doppelvierer fürchtet Kulisse nicht

Nicht nur das Großboot soll dazu beitragen, dass der in den letzten beiden Jahren beschädigte Ruf der deutschen Ruderer weiter aufgebessert wird. Vier weitere Teams gehen ebenfalls mit besten Medaillenaussichten an den Start. Vor allem dem mit dem ehemaligen Einer-Weltmeister Marcel Hacker verstärkten Männer-Doppelvierer steht eine knifflige Aufgabe bevor. Das Team tritt nicht nur gegen Olympiasieger und Gastgeber Polen, sondern auch gegen tausende heimische Fans an. Vor dieser lautstarken Kulisse ist Hacker nicht bange: "Applaus - egal für wen - ist immer gut. Man muss ihn nur auf sich beziehen."


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