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Großer Preis von Singapur 2008: FIA ermittelt wegen Unfall

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Rund um den Rennzirkus  

Verhalf Piquet jr. mit einem Crash Alonso zum Sieg?

31.08.2009, 09:48 Uhr | dpa

Nelson Piquet jr. crashte 2008 in Singapur in die Begrenzungsmauer. (Foto: imago)Nelson Piquet jr. crashte 2008 in Singapur in die Begrenzungsmauer. (Foto: imago) Der Unfall des brasilianischen Formel-1-Piloten Nelson Piquet Junior beim Großen Preis von Singapur 2008 könnte möglicherweise ein Nachspiel haben. Nach brasilianischen Medienberichten leitete der Internationale Automobilverband (FIA) eine Untersuchung des Vorfalls ein.

In der 14. Runde hatte Piquet seinen Renault gegen die Mauer gesetzt und damit eine Safety-Car-Phase ausgelöst. Die brachte seinem eigentlich hoffnungslos abgeschlagenen Teamkollegen Fernando Alonso die Führung - und der zweifache Weltmeister ließ sich diese nicht mehr aus der Hand nehmen. Schon damals hatte es Spekulationen gegeben, Piquet habe den Unfall möglicherweise auf Anweisung inszeniert.

Verschwörungstheorie oder berechtigte Untersuchung gegen Renault? Sagen Sie uns ihre Meinung im Kommentarfeld am Ende der Seite!

Rückblick Das Rennen 2008 in Singapur

FIA bestätigt Ermittlungen

Nach Berichten des brasilianischen Sportportals "globoesporte.com" beauftragte die FIA nun ein unabhängiges Unternehmen mit der Untersuchung des Unfalls. Renault-Chef Flavio Briatore könnte den Unfall damals angewiesen haben, mutmaßt das Portal. Die FIA selbst bestätigte lediglich Ermittlungen "wegen angeblicher Vorkommnisse bei einem früheren WM-Lauf". Der Verband gab aber weder einen Hinweis auf den konkreten Unfall noch nannte er Namen oder einen Ort.

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Piquet junior: "Briatore war mein Henker"

Renault hatte sich Anfang August von Piquet getrennt. Der 24-Jährige, Sohn des dreimaligen Formel-1-Weltmeisters Nelson Piquet, erhob nach der Trennung massive Vorwürfe gegen Teamchef Briatore. Auf seiner Internet-Seite schrieb er damals: "Flavio Briatore war mein Henker." Er habe ihn unfair behandelt und unter Druck gesetzt. So habe Briatore ihm 2008 mehrere Male kurz vor dem Qualifying oder den Rennen gedroht, ihn durch einen anderen Fahrer zu ersetzen, falls er keine guten Resultate einfahre. Die Zeit bei Renault bezeichnete Piquet als die "schlechteste meiner Karriere".

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