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HSV hat für Zé Roberto gezahlt - nach Uruguay!

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HSV hat für Zé Roberto gezahlt - nach Uruguay!

31.08.2009, 17:47 Uhr | dpa

Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" soll der Hamburger SV für seinen neuen Mittelfeldstar Zé Roberto eine Ablösesumme von rund vier Millionen Euro an Uruguays Meister Nacional Montevideo gezahlt haben. Für den Traditionsverein aber hat der 35-Jährige noch nie gespielt. Bislang hieß es, der erfahrene Brasilianer sei ablösefrei vom FC Bayern München zum HSV gekommen.

Der HSV-Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann bestätigte dem Magazin den Vorgang, zur Höhe der Ablösesumme äußerte er sich aber nicht. "Wir geben keine Auskünfte über Vertragsdetails", sagte HSV-Sprecher Jörn Wolf.

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Schon die Bayern überwiesen Geld an Nacional

Auch im Sommer 2007, als Zé Roberto vom Pelé-Klub FC Santos zu den Bayern zurückwechselte, soll der Spieler - anders als in Veröffentlichungen über den Transfer dargestellt - nicht ablösefrei gekommen sein, berichtet "Der Spiegel". Schon damals hielt Nacional Montevideo die Transferrechte an Zé Roberto. Nach "Spiegel"-Recherchen mussten die Bayern eine Million Euro Leihgebühr überweisen, um den früheren brasilianischen Nationalspieler für zwei Jahre bis zum 30. Juni 2009 an sich zu binden. Bayern-Manager Uli Hoeneß bestätigte dies dem Magazin.

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Die Geschäftskonstruktionen des Juan Figer

Eingefädelt hat die bislang unter Verschluss gehaltenen Transfergeschäfte mit Zé Roberto dessen Agent Juan Figer, einer der einflussreichsten Spielervermittler in Südamerika. Bei Transfers seiner Spieler hat Figer die identische Dreieckskonstruktion mit Klubs in Uruguay schon häufig gewählt.

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Zu diesem Ergebnis kam auch der Abschlussbericht über den weltweiten Handel mit brasilianischen Fußballprofis, den ein Untersuchungsausschuss des brasilianischen Senats 2001 präsentierte. Darin attestieren die Parlamentarier Figer Unregelmäßigkeiten bei Wechsel- und Finanzgeschäften. Vermutet wird, dass Figer einige Vereine in Uruguay unter Kontrolle hält - und auf diese Weise Zugriff auf die Ausleihgebühren und Ablösesummen hat, die dort für weltweit von ihm vermittelte Profis eingehen, schreibt "Der Spiegel". Figer äußerte sich dazu nicht.

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