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Formel 1: Ecclestone befürchtet Renault-Ausstieg

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Renault  

Ecclestone befürchtet Renault-Ausstieg

01.09.2009, 19:30 Uhr | sid

Flavio Briatore beteuert gegenüber Bernie Ecclestone, dass Renault 2008 in Singapur das Rennen nicht manipuliert habe. (Foto: imago)Flavio Briatore beteuert gegenüber Bernie Ecclestone, dass Renault 2008 in Singapur das Rennen nicht manipuliert habe. (Foto: imago) Die Ermittlungen gegen Renault und die mögliche Strafe gegen das französische Formel-1-Team wegen der Manipulation beim Rennen 2008 in Singapur könnten weitreichende Konsequenzen haben. F1-Boss Bernie Ecclestone befürchtet sogar den Rückzug Renaults.

"Dass sie den Sport verlassen könnten, ist offensichtlich eine Gefahr", sagte der Brite in einem Interview mit der englischen Tageszeitung "The Times".

Briatore weiß von nichts

Auch wenn der Weltautomobilverband FIA immer noch nicht bestätigt hat, gegen welches Team und wegen welches Rennes ermittelt wird, bestätigen die Aussagen Ecclestones, dass es sich um das Verhalten von Renault-Fahrer Nelson Piquet junior beim Großen Preis von Singapur handelt. Er habe inzwischen Teamchef Flavio Briatore zur Rede gestellt. "Flavio hat mir gesagt, dass er nichts darüber weiß", sagte Ecclestone.

Alonso holte dank Piquets Unfall den Sieg in Singapur

Der inzwischen entlassene Piquet war am 28. September 2008 in Singapur mit seinem Renault genau in dem Moment in die Mauer gefahren, in dem sein Teamkollege Fernando Alonso frisch aufgetankt aus der Boxengasse fuhr. Der Spanier war als einziger Pilot vor der Safety-Car-Phase zum Nachtanken in die Box gefahren. Schon unmittelbar nach dem Flutlichtrennen wurden Stimmen laut, dass es sich kaum um einen Zufall handeln könnte. Der brasilianische TV-Sender Globo will nun von einer namentlich nicht genannten Quelle erfahren haben, dass Piquet den Unfall auf Anweisung gebaut habe.

Ecclestone: "Geschichte, die wir im Augenblick brauchen"

Nelson Piquet jr. crashte 2008 in Singapur in die Begrenzungsmauer. (Foto: imago)Nelson Piquet jr. crashte 2008 in Singapur in die Begrenzungsmauer. (Foto: imago) Der Verdacht, dass Piquet absichtlich bei dem Rennen in die Mauer gefahren sei, um seinem Teamkollegen Fernando Alonso zum Sieg zu verhelfen, behagt dem starken Mann der Formel 1 nicht. "Das ist nicht gut für den Sport. Das ist nicht gerade die Geschichte, die wir im Augenblick brauchen', sagte Ecclestone. Er fordert deshalb eine lückenlose Aufklärung der Vorfälle.

Vertrauen in die Formel 1 könnte leiden

Für Ecclestone "hört sich das alles sehr seltsam an." Die Wahrheit kenne er aber nicht. Doch die Angst, dass in der Formel 1 Rennen manipuliert werden, ist bei dem 68-Jährigen groß. Man habe schon von solchen Dingen gehört, die rund um Jockeys und im Fußball passiert sind, erklärte Ecclestone. Und dies habe immer zu Problemen geführt. "Die Leute scheinen Geld auszugeben, um auf die Formel 1 zu wetten. Sie werden das aber sicherlich nicht tun, wenn sie denken, dass mit dem Ergebnis irgendetwas nicht stimmt", sagte er.

Schnelle Aufklärung gefordert

Die FIA müsse schnellstens die Wahrheit herausfinden, fordert Ecclestone. Sollten sich diese Vorwürfe bestätigen, dürfte Renault angesichts der Dimension des Skandals vermutlich für viele Jahre aus der Formel 1 ausgeschlossen werden. Die FIA mit Präsident Max Mosley an der Spitze wäre laut Ecclestone "wohl ziemlich aufgebracht, wenn sie herausfinden, dass es wahr ist, was die Leute spekulieren".

Wo sind die Beweise?

Ecclestone hält die Beweisfindung in diesem Fall allerdings für extrem schwierig. "Wenn nicht gerade jemand über Funk durchgesagt hat: 'Bitte bau in der nächsten Runde einen Crash', dann weiß ich nicht, welche Beweise man finden kann", sagte der Brite. In diesem Fall hätte man Kopien von diesen Gesprächen und dann hätte sich schon längst jemand zu Wort gemeldet.

Vielleicht alles nur viel Lärm um nichts

Sollten die Vorwürfe stimmen, hätte auch Piquet große Probleme. "Wenn ich hingehe und dir sage, dass du eine Bank ausrauben sollst, dann kannst du hinterher auch nicht sagen: 'Bernie hat mir gesagt, ich soll das tun.''', meinte der Formel-1-Boss. Am liebsten wäre es ihm aber, die ganze Sache stelle sich als Sturm im Wasserglas heraus: "Es könnte alles nur ein Gerücht sein, und Nelson ist einfach nur beleidigt, weil er gefeuert wurde."


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