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Formel 1: FIA lädt Renault wegen Unfall-Skandal vor

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Rund um den Rennzirkus  

FIA lädt Renault wegen Unfall-Skandal vor

04.09.2009, 18:42 Uhr | dpa

Absicht? Nelson Piquet jr. raste  2008 in Singapur in die Begrenzungsmauer. (Foto: imago)Absicht? Nelson Piquet jr. raste 2008 in Singapur in die Begrenzungsmauer. (Foto: imago) Der Formel-1-Rennstall Renault muss sich wegen des "Unfall-Skandals" von 2008 in Singapur vor dem World Motor Sport Council des Automobil-Weltverbandes FIA verantworten.

Vertreter des Rennstalls von Teamchef Flavio Briatore werden demnach am 21. September in Paris angehört und müssen sich zu den seit langem im Raum stehenden Vorwürfen äußern, Fernando Alonso mit einem Trick zum Sieg verholfen zu haben.

Video Eine Runde in Monza mit Nico Rosberg
Rückblick Das Rennen 2008 in Singapur

Piquet-Unfall zum verdächtigen Zeitpunkt

Im Zentrum der Ermittlungen steht der Unfall des inzwischen entlassenen Renault-Piloten Nelson Piquet junior beim Rennen am 28. September 2008 in Singapur. Der Brasilianer krachte mit dem Renault genau in dem Moment in die Mauer, in dem sein Teamkollege Fernando Alonso frisch aufgetankt aus der Boxengasse fuhr. Der Spanier war als einziger Pilot vor der Safety-Car-Phase zum Nachtanken in die Box gefahren. Alonso gewann das Rennen.

Ecclestone warnt vor Vorverurteilung

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hält einen Betrug des Renault-Teams auch nach der Vorladung durch den Internationalen Automobilverband FIA nicht für erwiesen. "Dass der Welt-Motorsportrat tätig wird, heißt nicht, dass Renault schuldig ist", zitierte die Tageszeitung "Daily Mail" den Briten.

Renault sorgt für negative Schlagzeilen

Erst vor wenigen Wochen hatte Renault vor dem Berufungsgericht der FIA eine Umwandlung einer Sperre für ein Rennen in eine Geldstrafe erreicht. In Budapest hatte das Team Alonso nach einem Boxenstopp losfahren lassen, obwohl man wusste, dass es ein Problem an einem Vorderrad gab. Ende 2007 stand der Rennstall unter Spionage-Verdacht, blieb aber im Gegensatz zum Konkurrenten McLaren-Mercedes (72 Millionen Euro Strafe) straffrei.

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Piquet junior: "Briatore war mein Henker"

Renault hatte sich Anfang August von Piquet getrennt. Der 24-Jährige, Sohn des dreimaligen Formel-1-Weltmeisters Nelson Piquet, erhob nach der Trennung massive Vorwürfe gegen Teamchef Briatore. Auf seiner Internet-Seite schrieb er damals: "Flavio Briatore war mein Henker." Er habe ihn unfair behandelt und unter Druck gesetzt. So habe Briatore ihm 2008 mehrere Male kurz vor dem Qualifying oder den Rennen gedroht, ihn durch einen anderen Fahrer zu ersetzen, falls er keine guten Resultate einfahre. Die Zeit bei Renault bezeichnete Piquet als die "schlechteste meiner Karriere".

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