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Schalke 04: Albert Streit von eigenen Fans bespuckt

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Schalke 04  

Albert Streit bekommt Hass der Schalke-Fans zu spüren

06.09.2009, 18:27 Uhr | sid

Albert Streit ist der Buhmann auf Schalke. (Foto: imago)Albert Streit ist der Buhmann auf Schalke. (Foto: imago) Die Pöbel-Attacken der eigenen Fans haben bei Schalkes Mittelfeldspieler Albert Streit deutliche Spuren hinterlassen. "Das war einfach nur asozial. Ich wurde behandelt wie ein Verbrecher, wie ein Krimineller", klagte der 29-Jährige gegenüber dem "Express" nach seinem Einsatz für die zweite Mannschaft der Königsblauen bei der 0:1-Heimspielniederlage in der Regionalliga West gegen Waldhof Mannheim.

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Spuckattacke gerade noch ausgewichen

"Es waren zehn Schalke-Fans", berichtete Streit weiter. "Hurensohn war das harmloseste Wort, das sie mir entgegengeschleudert haben. Sie haben meine Mutter beleidigt, haben mir gedroht: 'Nach dem Spiel hauen wir Dir auf die Fresse. Verpiss Dich aus Schalke, sonst kriegst Du Probleme.''' Einer Spuckattacke konnte er gerade noch ausweichen. "Zum Glück konnte mich keiner auf dem Weg zu meinem Auto abpassen", sagte Streit. Er habe "keine Angst vor den Chaoten" und wolle weiter für Schalke II spielen.

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Auswechslung gefordert

In Anspielung auf das Jahresgehalt skandierten die Fans immer wieder: "Zwei Millionen, keiner weiß warum". Auch haben die Anhänger der Königsblauen Streits Aussage "Ich habe hier den besten Vertrag meines Lebens unterschrieben und bekomme noch drei Jahre gutes Geld“ anscheinend nicht vergessen. Von einem Spieler erwarten sie - ganz nach Mentalität des Ruhrgebiets - dass dieser vollen Einsatz gibt und nicht nur einfach abkassiert. Von Amateur-Trainer Oliver Ruhnert forderten die Fans : "Wir können das Elend nicht mehr sehen. Nimm den Streit raus, sonst gibt es Streit."

Magath vermisst den Einsatzwillen

Streit war von Trainer Felix Magath in der vergangenen Woche zunächst sowohl vom Spiel- als auch vom Trainingsbetrieb suspendiert worden, "da ich von einem Spieler in unserem Kader erwarte, dass er sich reinhängt und stetig darum bemüht ist, sich zu verbessern". Dies habe er bei Streit nicht erkennen können. "Daher braucht er vorerst nicht mehr zu kommen." Einen Tag später wurde der Spieler "begnadigt" und darf seitdem mit der zweiten Mannschaft trainieren und spielen.


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