Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Formel 1: Mercedes-Motoren heiß begehrt

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Rund um den Rennzirkus  

Mercedes-Motoren sind heiß begehrt

07.09.2009, 12:22 Uhr | t-online.de, Motorsport-Total.com

Objekt der Begierde zahlreicher Formel-1-Teams: der Mercedes-Benz Formel-1-Motor FO 108W. (Foto: Daimler AG)Objekt der Begierde zahlreicher Formel-1-Teams: der Mercedes-Benz Formel-1-Motor FO 108W. (Foto: Daimler AG) Auf die Dauer hilft nur Power, dieser alter Grundsatz scheint in der Formel 1 der Vergangenheit anzugehören. Die Leistungsstreuung ist bei geschätzten 760 bis 780 PS nur noch gering. Deshalb rücken bei den Motoren andere Merkmale wie Zuverlässigkeit und Benzinverbrauch in den Mittelpunkt. Ein Hersteller hat hier derzeit die Nase vorn, seine Aggregate sind entsprechend gefragt. Die Rede ist von Mercedes.

Video Eine Runde in Monza mit Nico Rosberg
Titelkampf Vettel weiter optimistisch

Dieses Jahr sechs Autos mit Mercedes-Power

Die Schwaben beliefern derzeit das eigene Werksteam McLaren sowie Brawn und Force India. Laut Reglement dürften eigentlich nur maximal zwei Teams ausgerüstet werden, doch für diese Saison wurde eine Ausnahmeregelung geschaffen. Mercedes Motorsport-Chef Norbert Haug geht davon aus, dass diese auch 2010 gelten wird. "Wir können mit der Genehmigung der FIA maximal vier Teams ausrüsten - das eigene plus drei Kunden. Kapazitätsmäßig sind wir dazu in der Lage", sagte er.

Ferrari Fisichella ersetzt ab sofort Massa
Formel 1 FIA lädt Renault wegen Unfall-Skandal vor

Zuverlässigkeit hilft Button

In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass Red Bull mit einem Wechsel von Renault zu Mercedes liebäugelt. Mercedes hatte in diesem Jahr erst zwei Motorschäden zu beklagen. Eine weiße Weste hat nur noch Toyota. Zum Vergleich: Alleine bei Sebastian Vettels Red Bull sind schon vier Renault-Antriebsgeräte geplatzt. Bei zuverlässigeren Motoren hätte der Heppenheimer sicherlich weniger als 19 Punkte Rückstand auf den WM-Spitzenreiter Jenson Button, der mit einem Mercedes-Aggregat unterwegs ist.

2010 weniger Motoren erlaubt

Der Wunsch nach mehr Zuverlässigkeit wird sich in der kommenden Saison noch steigern. Darf jedes Team dieses Jahr noch pro Auto acht Motoren verwenden, sind 2010 nur noch fünf erlaubt - plus drei weitere für Testfahrten. "Dabei bekommen dank des Entwicklungsstopps alle den gleichen Service wie unser Partner McLaren", sagt Haug und fügt an: "Die Leistungsschwankung ist minimal, der Powerabbau ebenso."

Tankverbot stellt Teams vor neue Herausforderungen

Auch bei der Effizienz machen sich die Teams mittlerweile mehr Gedanken als früher. "Der unterschiedliche Verbrauch ist ein Punkt, den wir uns ansehen müssen", sagt Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali. "Andere Teams machen da anscheinend einen besseren Job. Die Gründe dafür werden wir untersuchen. In Zukunft kann das einen Unterschied machen. Nächstes Jahr wird der Benzinverbrauch eines der wichtigsten Elemente sein, denn wenn man nicht mehr nachtanken darf, ist der Gewichtsunterschied am Start umso größer."

Mehr Gewicht bedeutet klar langsamere Rundenzeiten

Wie effizient der Mercedes FO 108W in diesem Punkt ist, wurde in Spa-Francorchamps demonstriert. Mercedes-Fahrer Giancarlo Fisichella kam genau wie Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen in Runde 14 an die Box, obwohl er sieben Kilogramm weniger Benzin an Bord hatte. Sieben Kilogramm mehr Startgewicht bedeuteten für Räikkönen in den ersten Runden einen Nachteil von zwei bis drei Zehntelsekunden pro Runde. Würde man den unterschiedlichen Verbrauch auf ein Rennen mit Tankverbot hochrechnen, dann ergäbe sich für den Start ein Unterschied von mehr als 20 Kilogramm zwischen Mercedes und Ferrari. Umgelegt auf die Rundenzeit bedeutet das ein Handicap von etwa sieben Zehntelsekunden pro Runde.

Online-Game Formula Fast 3D

Gadget Holen Sie sich alle Infos zur Formel 1 auf Ihren Computer

Auch Williams liebäugelt mit Wechsel zu Mercedes

So ist es nicht verwunderlich, dass auch andere Teams hellhörig geworden sind. Beim DTM-Lauf in Brands Hatch waren Williams-Boss Frank Williams und sein Partner Patrick Head zu Gast in der Mercedes-Box von Ralf Schumacher. Drei Wochen zuvor auf dem Norisring schaute Williams-Geschäftsführer Adam Parr bei der DTM vorbei. Wenig später soll das Team dann den bisherigen Motorenlieferanten Toyota informiert haben, dass sich Williams einen neuen Partner suchen möchte.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Dumme Idee 
Sprung auf Hai zeugt nicht gerade von Intelligenz

Diese Aktion hätte auch gerne in die Hose gehen können. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
38 % sparen: Boxspringbett inkl. Topper für nur 499,- €

Traumhaft und erholsam schlafen auf 180x200 cm - jetzt zum reduzierten Preis bei ROLLER.de.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal