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Radsport: Michael Rasmussen soll an Blutdoping beteiligt gewesen sein

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Doping  

Neue Blutdoping-Affäre um Rasmussen

12.02.2010, 22:53 Uhr | dpa

Michael Rasmussen soll eine "Doping-Wohnung" mit anderen Sportlern gemietet haben. (Foto: AFP)Michael Rasmussen soll eine "Doping-Wohnung" mit anderen Sportlern gemietet haben. (Foto: AFP) Der dänische Radprofi Michael Rasmussen soll nach Erkenntnissen der österreichischen Justiz während seiner jetzt abgelaufenen zweijährigen Sperre an verbotenem Blutdoping beteiligt gewesen sein.

In einem an die Staatsanwaltschaft in Wien überreichten Untersuchungsbericht der "Sonderkommission Doping" steht, dass Rasmussen zusammen mit seinem österreichischem Kollegen Bernhard Kohl und dem Skilanglauf-Olympiasieger Christian Hoffmann eine mit Doping-Technik ausgerüstete Wohnung in Linz gemietet haben soll. Das berichtete die Kopenhagener Zeitung "Ekstra Bladet". Darin habe er im Sommer 2008 eigenes Blut zum Blutaustausch abgeliefert.

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Rasmussen ist seit kurzem wieder aktiv

Rasmussen war 2007 als praktisch schon feststehender Sieger kurz vor Abschluss der Tour de France nach Hause geschickt worden, weil er über seinen Trainingsort zur Vermeidung von Dopingkontrollen gelogen hatte. Nach Ablauf der darauffolgenden Zwei-Jahres-Sperre fährt der Däne seit diesem Sommer wieder Rennen als Profi in Mexiko, der Heimat seiner Frau. Er beteuerte nach Ablauf der Sperre erneut, nie gedopt zu haben. In dem österreichischem Untersuchungsbericht hieß es, Rasmussen und Kohl hätten gemeinsam Technik für Doping im Wert von 100.000 Euro angeschafft.

Geständnis von Kohl

Österreichische Medien hatten bereits vorige Woche gemeldet, dass Kohl gegenüber den Fahndern den Kauf der Blutdoping-Anlage gemeinsam mit Rasmussen und dem italienischen Radprofi Pietro Caucchioli zugegeben haben soll. Rasmussen und Hoffmann hätten alle Vorwürfe abgestritten. Es sei noch unklar, ob und gegen wen Anklage erhoben werden soll.

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