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Doping: Anni Friesinger sieht Ungereimtheiten im Fall Pechstein

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Doping - Eisschnelllauf  

Friesinger sieht Ungereimtheiten im Fall Pechstein

12.02.2010, 21:53 Uhr | dpa

Claudia Pechstein (li.) und Anni Friesinger-Postma sind nicht die besten Freundinnen. (Foto: dpa)Claudia Pechstein (li.) und Anni Friesinger-Postma sind nicht die besten Freundinnen. (Foto: dpa) Weltmeisterin Anni Friesinger-Postma hat erneut ihre Skepsis im Fall der wegen auffälliger Blutwerte gesperrten Kollegin Claudia Pechstein bekräftigt. "Ich kann nur sagen, dass ich keine Antworten habe, nur Fragen", erklärte die 32-Jährige in der Sendung "Blickpunkt Sport" des Bayerischen Rundfunks. "Wir sind zwar in einer Mannschaft, aber der Kontakt war nie eng", sagte Friesinger, die erst seit einigen Wochen mit dem früheren niederländischen Eisschnelllauf-Olympiasieger Ids Postma verheiratet ist.

Sie ging damit weiter auf Distanz zu Pechstein, die am Dienstagmorgen erstmals über längere Distanzen mit den deutschen Mehrkämpfern in Berlin-Hohenschönhausen trainierte.

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Friesinger: "Werden sehen, was der CAS entscheidet"

Tags zuvor hatte Pechstein nach 50 Tagen Trainingspause ihr Eis-Comeback gefeiert und gemeinsam mit den deutschen Sprintern ein 35-minütiges Training absolviert. "Die Meldung von ihrer Sperre hat uns alle geschockt", sagte Friesinger-Postma, die bereits drei Tage nach ihrer standesamtlichen Trauung ins Trainingslager reiste und auf Flitterwochen verzichten musste. Die Bayerin zeigte aber auch Verständnis für den momentanen Weg der Rivalin, mit der sie 2006 in Turin gemeinsam Olympia-Gold im Team-Wettbewerb erkämpfte. "Es gibt Regeln, an die müssen sich alle halten. Es ist somit ihr gutes Recht, Berufung gegen die Sperre einzulegen. Wir werden ja sehen, was der Sportgerichtshof CAS entscheidet", sagte Friesinger-Postma.

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Entscheidung fällt im Oktober

Letzte Woche hatte der CAS nach Pechsteins Eilantrag entschieden, dass die für zwei Jahre gesperrte Athletin wieder an Trainingsmaßnahmen teilnehmen darf, von Wettkämpfen aber weiterhin suspendiert bleibt. "Ich habe mich schon gefühlt wie eine Aussätzige: Ich habe nichts getan und werde mit Doping-Sündern in eine Ecke gestellt", hatte 37-Jährige bei ihrer Rückkehr auf das Berliner Eis gesagt. "Aber das war erst der erste Schritt", fügte sie hinzu. Die Entscheidung über ihre Zukunft wird erst mit dem CAS-Urteil im Oktober fallen. Zuvor möchte Pechstein unbedingt mit Hilfe einer Langzeitstudie noch ihre erhöhten Retikulozytenwerte erklären und ist dabei auf die Zusammenarbeit mit der Nationalen Anti-Doping-Agentur NADA angewiesen.

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