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Arsène Wenger weist Kinderhandel-Vorwurf zurück

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FC Bayern München  

Arsène Wenger weist Kinderhandel-Vorwurf zurück

12.09.2009, 16:40 Uhr | dpa

Arsène Wenger weist Kritik von Rummenigge zurück. (Foto: imago)Arsène Wenger weist Kritik von Rummenigge zurück. (Foto: imago)

Bayern-Boss Rummenigge legte vor, nun schlägt Arsène Wenger zurück. Im Gespräch mit dem "Spiegel" weist der Coach des Londoner Klubs FC Arsenal den Vorwurf des Kinderhandels zurück. "Ich bin bestürzt über solch einen Blödsinn."

Karl-Heinz Rummenigge hatte Arsenal vorgeworfen, er hole jedes Jahr "Heerscharen von Spielern", das habe Ausmaße von "Kidnapping" angenommen. Im Gespräch mit dem "Spiegel" sagt Wenger nun: "Ich bin überrascht über so ein aggressives Statement, das mit der Realität nichts zu tun hat."

Kinderhandel Rummenigge kritisiert Wenger und Arsenal

Fifa-Vorgehen beunruhigt Wenger

"Wir holen pro Jahr nur zwei, drei Spieler", kontert Wenger, "und wenn wir Jugendliche holen, dann geben wir ihnen eine richtige Chance. Das alles kann man von Bayern nicht behaupten. Ich bin bestürzt über solch einen Blödsinn." Wenger äußerte Bedenken gegenüber dem Vorgehen des Weltverbandes Fifa, der derzeit Transfers minderjähriger Fußballer strenger überwacht und das Wildern zumeist europäischer Großklubs hart bestraft.

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Wenger lobt fußballerische und soziale Ausbildung

"Den moralischen Antrieb verstehe ich", sagt Wenger, "aber wo ist das Problem, wenn ein Jugendlicher von Lens nach London geht und die Strukturen in dem englischen Klub in Ordnung sind? Die Verbände haben die Macht, das zu kontrollieren. Bei Arsenal bekommen die Jugendlichen eine gute fußballerische und eine hervorragende soziale Ausbildung. Sie leben bei Gasteltern, die wir über Jahre ausgewählt haben."

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Empfindliche Strafe für den FC Chelsea

Der Londoner Klub FC Chelsea darf nach einem Fifa-Urteil bis Januar 2011 keine Spieler mehr vom Transfermarkt verpflichten, weil er einen 15-jährigen Franzosen mit üppigem Handgeld zum Vertragsbruch bei RC Lens angestiftet haben soll. Chelsea bestreitet, dass der Spieler vertraglich gebunden war.

England Harte Strafe für Chelsea

Wenger: "Keine Spieler unter 16 Jahren"

Wegen ähnlicher Vorwürfe könnte die Fifa bald gegen Manchester United und Manchester City ermitteln. Zwei französische Klubs hatten sich an den Weltverband gewandt. Noch hat die Fifa nicht entschieden, ob sie gegen die beiden Vereine aus Manchester vorgehen wird. "Wir bei Arsenal verpflichten keine Spieler unter 16 Jahren", sagt Wenger im SPIEGEL. "Wenn Kinder ein besonderes Talent haben - egal ob es Literatur, Musik oder Fußball ist -, dann wollen die Eltern sie natürlich auf die bestmögliche Schule schicken. Und wir helfen den Jungen, sich ihren Traum zu erfüllen."

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Arsenal seit vier Jahren ohne Titel

Wenger bekräftigte seinen Wunsch, in dieser Saison mit Arsenal einen Titel zu gewinnen. "Die Erfüllung eines Traums sage ich für diese Saison voraus. Diese Saison kann der Prüfungstermin sein. Wir haben jetzt vier Jahre keinen Titel geholt, aber wir waren in den vier Jahren immer mal wieder nahe dran, die englische Meisterschaft zu gewinnen oder sogar die Champions League. Ich glaube, dass die Mannschaft nun ihre Reife erlangt."

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