Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

Deutschland spielt gegen Rumänien ums Finale

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Tischtennis-EM  

Deutschland spielt gegen Rumänien ums Finale

12.02.2010, 21:50 Uhr | dpa

Deutschlands Tischtennis-Star Timo Boll. (Foto: dpa)Deutschlands Tischtennis-Star Timo Boll. (Foto: dpa) Ein schwer verdaulicher Schweden-Happen hat Timo Boll und seinen Kollegen Appetit auf mehr gemacht. Durch ein umkämpftes 3:1 gegen den 14-maligen Europameister aus Skandinavien qualifizierte sich das Herren-Team des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) für das EM-Halbfinale in Stuttgart.

Bronze ist sicher, doch der Erfolgshunger ist beim Titelverteidiger nicht gestillt. "Wir wollen ins Endspiel", sagte der überragende Weltranglisten-Dritte Boll. Letzte Hürde vor dem dritten Finaleinzug in Folge ist an diesem Dienstag Rumänien. Das zweite Halbfinale bestreiten Dänemark und Österreich.


Frauen-Team erreicht das Viertelfinale

Auch die DTTB-Damen können von einer Medaille träumen. Ein Jahr nach dem enttäuschenden Rang zehn in St. Petersburg qualifizierte sich das Team um Spitzenspielerin Jiaduo Wu für das Viertelfinale gegen Polen. "2008 war ein Seuchenjahr, wir mussten viele Rückschläge wegstecken. Jetzt sind wir froh und spielen weiterhin auf Sieg", erklärte Damen-Bundestrainer Jörg Bitzigeio nach dem 3:0 im letzten Gruppenmatch gegen Italien. "Polen ist der schwerste Gegner, aber auch die können wir schlagen", sagte Kristin Silbereisen zu der Auslosung für die K.-o.-Runde.

Boll legt vor

Mehr Losglück hatten die DTTB-Herren. Die besten Zeiten der Schweden liegen einige Jahre zurück, dennoch warnte der Trainerstab mit Recht vor der jungen und ehrgeizigen Mannschaft. Christian Süß vergab bei der Fünf-Satz-Niederlage gegen Pär Gerell im Auftakteinzel einen Matchball. Doch Boll, der zuvor beim 3:0 gegen Spanien geschont wurde, bezwang auf flinken Füßen sowohl Robert Svensson als auch den Ochsenhausener Bundesliga-Akteur Gerell.

"Dima" macht alles klar

An Position drei holte Dimitrij Ovtcharov in einem Fünf-Satz-Krimi den wichtigen dritten Punkt. Nach vier vergebenen und einen abgewehrten Matchball verwandelte "Dima" seine fünfte Siegchance gegen Außenseiter Fabian Akerström. 2500 Fans feierten die Nummer 13 der Weltrangliste.

Gegen Spanien wird rotiert

"Unser Plan ist aufgegangen, doch die Gegner werden jetzt noch stärker", sagte Herren-Coach Richard Prause. Er hatte zuvor im bedeutungslosen Spanien-Spiel erstmals Patrick Baum und Bastian Steger eingesetzt, um ihnen die Möglichkeit zu geben, vor dem Einzelturnier ihren Rhythmus zu finden. Gegen Schweden mussten sie trotz ordentlicher Leistungen wieder auf der Bank Platz nehmen. "Es bringt nichts, sich zu Tode zu rotieren", sagte Prause.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal