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1. FC Köln gelingt beim VfB Stuttgart ein Befreiungsschlag

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VfB Stuttgart - 1. FC Köln  

Köln landet Befreiungsschlag

19.09.2009, 19:20 Uhr | dpa

VfB- Spieler Timo Gebhart (re.) im Zweikampf mit Kölns Mittelfeldspieler Petit (Foto: ddp)VfB- Spieler Timo Gebhart (re.) im Zweikampf mit Kölns Mittelfeldspieler Petit (Foto: ddp) Der VfB Stuttgart ist in eine kleine Krise gestürzt. Sebastian Freis per Kopfball (25. Minute) und Wilfried Sanou (89.) mit einem Distanzschuss nach einem katastrophalen Fehler von VfB-Schlussmann Jens Lehmann sorgten vor 41.000 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena für das 2:0 (1:0) des 1. FC Köln.

Damit kann der bisherige Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga neue Hoffnung schöpfen. Die Schwaben verloren erstmals unter Teamchef Markus Babbel ein Heimspiel und warten zugleich seit nunmehr 13 Jahren auf einen Heimerfolg gegen ihren Angstgegner. Damals hatte der heutige Kölner Trainer Zvonimir Soldo noch zu den VfB-Torschützen gezählt.

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VfB ohne Hitzlsperger und Hleb


Babbel zog personelle Konsequenzen aus den zuletzt enttäuschenden Leistungen. Prominente Opfer bei seiner Abkehr vom Rotationsprinzip waren Mannschaftskapitän Thomas Hitzlsperger und Spielmacher Alexander Hleb, die nicht einmal zum Kader gehörten. "Hitzlsperger soll den Kopf frei kriegen", begründete Sportdirektor Horst Heldt vor dem Anpfiff die Maßnahme. "Wir brauchen einen frischen Kapitän." Der Weißrusse Hleb, seit seiner Rückkehr bislang meist hinter den hohen Erwartungen zurückgeblieben, war zudem durch eine Muskelverhärtung gehandicapt. Bei Köln fehlten in Torjäger Milivoje Novakovic (Adduktorenprobleme), Adil Chihi (Sprunggelenksoperation) und Pierre Womé (Knieprobleme) drei Stammkräfte verletzungsbedingt.

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Köln hält hinten dicht


Beide Mannschaften begannen äußerst couragiert und offensiv. Aber nach noch nicht einmal zehn Minuten war das Angriffsfeuer erloschen. Der Tabellenletzte konzentrierte sich nun auf die Defensive und der ideen- und drucklose VfB fand kein Mittel, sich gegen die gut gestaffelte Abwehr durchzusetzen. Unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw passten sich auch alle Nationalspieler dem schwachen Niveau an.

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Tor aus dem Nichts

Völlig überraschend fiel dann die Führung für die Geißböcke: Nach einem herben Schnitzer von VfB-Verteidiger Christian Träsch flankte Fabrice Ehret den Ball präzise zum völlig frei stehenden Sebastian Freis, der per Kopf zum 1:0 traf (25.). Ehret hätte zehn Minuten beinahe für eine Vorentscheidung gesorgt. Nach einem Konter traf der allein auf Stuttgarts Schlussmann Jens Lehmann zu stürmenden Mittelfeldmann jedoch nur den Außenpfosten. Timo Gebhart vergab die einzige echte Chance für den VfB kläglich (41.).

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Lehmann patzt


Nach dem Seitenwechsel knüpften beide Teams nahtlos an ihr schwaches Niveau an. Während die Gäste verständlicherweise primär auf Ergebnis-Halten aus waren, schafften es die verunsicherten Schwaben nicht, Linie in ihr Spiel zu bringen. Köln hatte es so ziemlich leicht, keine Gefahr vor dem eigenen Tor aufkommen zu lassen. Der VfB trug seine Angriffe meist planlos vor. Sami Khedira schoss aus der Distanz knapp über die Latte (85.) - das war es dann schon. Kurz vor Schluss verschuldete Lehmann durch einen völlig unmotivierten Ausflug das 0:2: Sanou schoss danach aus rund 40 Metern ins leere Tor.

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