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Formel 1: Piquet senior will Briatore im Gefängnis sehen

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Formel 1  

Piquet senior will Briatore im Gefängnis sehen

18.09.2009, 08:51 Uhr | dpa, t-online.de, Motorsport-Total.com

Harmonie in vergangenen Tagen: Flavio Briatore mit den Renault-Piloten Alonso (li.) und Nelson Piquet junior (re.) (Foto: imago)Harmonie in vergangenen Tagen: Flavio Briatore mit den Renault-Piloten Alonso (li.) und Nelson Piquet junior (re.) (Foto: imago) Der größte Skandal der Formel-1-Geschichte könnte für Ex-Renault-Teamchef Flavio Briatore mit ein paar Jahren hinter schwedischen Gardinen enden. Am kommenden Montag will der FIA-Weltrat über den befohlenen Crash von Nelson Piquet jr. verhandeln. Danach will dessen Vater, Nelson Piquet sen., handeln. "Wenn beim Urteil des FIA-Weltrats die Vorwürfe bestätigt werden, habe ich eine Handhabe für einen Fall vor einem ordentlichen Gericht", sagte er gegenüber "Auto, Motor und Sport".

Piquet wirft Briatore werden Betrug, Anstiftung zum Betrug und Körperverletzung vorgeworfen.

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Mildernde Umstände für Renault?

In der FIA-Anhörung hofft Renault auf mildernde Umstände, weil der Rennstall mit den Entlassungen von Briatore und Chefingenieur Pat Symonds ein Zeichen der Reue gesetzt hat und die Schuld auch offiziell eingestanden hat. "motorsport-total.com" spricht von 50 Millionen Euro Strafe, die auf die Franzosen zukommen könnten. Auch der Ausschluss des Rennstalls aus der Formel 1 ist möglich.

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Welche Strafe hat Flavio Briatore verdient? Was wird mit Renault passieren? Reicht eine Geldstrafe oder muss das Team die Formel 1 verlassen? Nutzen Sie unsere Kommentarfunktion am Ende des Artikels und teilen Sie uns Ihre Meinung mit.

Auch Ecclestone wusste Bescheid

Aber nicht nur viele Mitarbeiter von Renault sollen von der Manipulation gewusst haben. Laut der Zeitung "Independent" war auch der Boss der Königsklasse, Bernie Ecclestone, informiert. Der Brite, der gemeinsam mit Briatore den englischen Fußballklub Queens Park Rangers besitzt, soll Piquet junior bereits im Mai gesagt haben: "Anzukündigen, dass du etwas tun wirst, bringt nichts. Entweder du tust es oder du hörst damit auf."

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Der Unfall wurde befohlen

Der im Juli entlassene Piquet Jr. wirft Briatore und Symonds vor, ihn 2008 in Singapur zu einem absichtlichen Unfall an einer nur schwer für die Bergungsfahrzeuge zugänglichen Stelle aufgefordert zu haben. Piquet jr. kollidierte tatsächlich mit der Streckenmauer. Von der anschließenden Safety-Car-Phase profitierte sein Teamkollege Fernando Alonso, der das erste Nachtrennen in der Formel-1-Geschichte gewann.

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