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Mageninfektion legt Enke noch länger lahm

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Hannover 96  

Mageninfektion legt Enke noch länger lahm

18.09.2009, 15:43 Uhr | dpa

Robert Enke muss medikamentös behandelt werden. (Foto: imago)Robert Enke muss medikamentös behandelt werden. (Foto: imago) Das Rätselraten hat ein Ende, doch die Diagnose verschafft keine Erleichterung: Nationaltorwart Robert Enke leidet an einer bakteriellen Mageninfektion und muss einen Einsatz beim entscheidenden WM-Qualifikationsspiel der DFB-Auswahl in Russland wohl abschreiben. Zumindest konnte der Schlussmann des Bundesligisten Hannover 96 froh sein, dass er nach wochenlangem Warten endlich eine Diagnose bekam.

Auslöser der anhaltenden Beschwerden sind Campylobacter-Bakterien, die bei einer Magen- und Darminfektion auftreten können. "Die Zeit der Ungewissheit war sehr nervig", sagte Enke: "Nach dieser Diagnose hoffe ich, jetzt bald wieder fit zu werden und ins Mannschaftstraining einzusteigen."

Hintergrund Campylobacter-Bakterien

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Löw will noch abwarten

Die Qualifikationspartie am 10. Oktober in Moskau dürfte für Enke aber zu früh kommen. Die Erkrankung des von Bundestrainer Joachim Löw zumindest bis zum Jahresende 2009 zur deutschen Nummer 1 ernannten Enke erfordert nach Angaben eines Klubsprechers eine Behandlung mit Medikamenten und ein reduziertes Training in den kommenden 14 Tagen. Löw wollte sich trotz des neuen Kenntnisstands nicht konkret zu Enkes Chancen auf einen Russland-Einsatz äußern: "Wir werden die Entwicklung der nächsten Tage zunächst einmal abwarten."

Gezielte Behandlung mit Antibiotikum

Enke hatte bereits das Qualifikationsspiel der DFB-Auswahl gegen Aserbaidschan (4:0) verpasst. In Hannover wird der 32-Jährige auch in der Bundesliga am Samstag gegen Borussia Dortmund von Ersatzmann Florian Fromlowitz vertreten. "Wir schließen nach verschiedenen Tests und Untersuchungen bei unterschiedlichen Experten andere Diagnosen aus", sagte Hannovers Vereinsarzt Wego Kregehr. "Jetzt wird Robert gezielt mit antibiotischen Medikamenten behandelt. Er kann parallel auch ein individuelles Trainingsprogramm absolvieren." Übungseinheiten mit der Mannschaft sind indes nicht möglich.

Untersuchungs-Marathon lange ohne Ergebnis

Seit knapp zwei Wochen plagt sich Enke bereits mit der Infektion, die zuvor für allerhand Verwirrung gesorgt hatte. Mehrere Untersuchungen, darunter auch ein Blut-Test am Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin brachten keinen Aufschluss. Er klagte unter anderem über schnelle Ermüdung, Schweißausbrüche und Schlafstörungen. An ein Training für einen Profi war nicht zu denken. "Einzelne Symptome waren dann abgeklungen, dauerhafte Mattheit und allgemeines Unwohlsein sind bis heute geblieben", teilte der Verein mit.

Enke läuft die Zeit davon

Für Pechvogel Enke ist das ein erneuter Rückschlag. Bereits beim Hinspiel gegen Russland (2:1) im Oktober 2008 war der Torwart ausgefallen. Ein Kahnbeinbruch, den er sich im Training zugezogen hatte, verhinderte den Einsatz und zwang ihn zu einer langen Pause. Dem Keeper läuft nun die Zeit davon. Löw hatte ihm eine Art Ultimatum gestellt. Der DFB-Coach machte einen Einsatz in Russland von einer schnellen Rückkehr ins Tor abhängig. "Wenn er erst eine Woche vor der Abreise nach Russland das Training aufnimmt, wird er in Moskau eher nicht spielen", hatte Löw gesagt: "Denn um optimale Leistung bringen zu können, braucht man neben körperlicher Fitness auch den Rhythmus regelmäßiger Einsätze."

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