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Schwimmen: Laure Manaudou beendet Karriere mit 22 Jahren

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Schwimmen  

Manaudou steigt schon mit 22 Jahren aus dem Wasser

10.02.2010, 07:15 Uhr | dpa

Vorteil "Love": Der schwangere französische Schwimmstar Laure Manaudou setzt mit 22 Jahren klare Prioritäten - und beendet seine Karriere. Zu Gunsten des "richtigen" Lebens. (Foto: AFP)Vorteil "Love": Der schwangere französische Schwimmstar Laure Manaudou setzt mit 22 Jahren klare Prioritäten - und beendet seine Karriere. Zu Gunsten des "richtigen" Lebens. (Foto: AFP) Eine der schillerndsten Figuren des Welt-Schwimmsports hat keine Lust mehr: Laure Manaudou, Frankreichs Olympiasiegerin von Athen 2004, beendet schon im Alter von 22 Jahren ihre sportliche Karriere. Französische Medien berichteten zudem von der Schwangerschaft des Topstars, der in Marseille mit dem Weltklasse-Schwimmer Frédérick Bousquet zusammenlebt.

Sie soll sich schon länger ein Kind gewünscht haben. Über ihren Rücktritt sagte Laure Manaudou der Zeitung "Le Parisien": "Es war keine schwere Entscheidung, sie ist langsam gereift."

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Ende des ermüdenden Kachelzählens

"Ich habe heute andere Interessen, ich genieße das Leben", sagte sie. Sie fühle sich frei und habe Lust, Neues zu entdecken. Die "schöne Laure", wie sie in der Schwimm-Szene ihrer phänomenalen Ausstrahlung wegen genannt wurde, will das Leben genießen und im Trainingsbecken keine Kacheln mehr zählen. Und sich in Ruhe und Gelassenheit auf die Geburt ihres Kindes vorbereiten.

Sportlich alles erreicht

Olympiasiegerin 2004, Weltmeisterin 2005 und 2007, vierfache Europameisterin von Budapest 2006 - die sportliche Vita der Laure Manaudou ist eine Fülle herausragender Erfolge: "Ich habe alle Titel gehabt, ich habe mehr erreicht, als ich mir habe träumen lassen." Sie bedaure nicht, dass sie jahrelang so hart für den Erfolg gearbeitet habe. Aber nun habe sie keine Lust mehr dazu. "Es klingt vielleicht albern, aber ich konnte mich fast nie frisieren oder schminken, weil ich zwei Mal täglich geschwommen bin", sagte sie.

Hoher Preis für temporäre Unbesiegbarkeit

Sie hatte nur das Schwimmen. Schon früh trennte sich Laure Manaudou von ihren Eltern, begab sich ganz in die Hände ihres früheren Trainers Philippe Lucas und eines Anwalts, die beide mit Akribie und Härte daran arbeiteten, dass aus dem Talent Manaudou ein Superstar wurde. Und das wurde die am 9. Oktober 1986 in Villeurbanne geborene Athletin: Zwischen 2004 und 2007 war sie kaum zu bezwingen. Doch nach ihren WM-Titeln von Melbourne 2007 über 200 und 400 Meter Freistil fiel sie in ein Loch, hatte enorme Motivationsprobleme.

"Rosenkrieg" mit italienischem Ex-Lover Marin

Die "Diva des Schwimmens" wurde sie genannt, auch "die Frau mit dem Modelgesicht". Werbeverträge ließen das Jahreseinkommen des französischen Superstars auf geschätzte 1,5 Millionen Euro steigen. Sie verließ ihren langjährigen Trainer und das Land, ging nach Italien, um näher bei ihrem Freund, dem italienischen Schwimmer Luca Marin, sein zu können. Doch die Beziehung, der ein regelrechter "Rosenkrieg" folgte, ging in die Brüche, ihr neuer Verein in Turin warf sie raus. Ein sehr intimes Manaudou-Video wurde im Internet verbreitet - sie machte ihren Ex Marin, der eine Liaison mit Italiens Topstar Federica Pellegrini eingegangen war, dafür verantwortlich.

Olympia-Debakel von Peking bleibt unkorrigiert

Bei den Spielen in Peking erlebte sie ein Waterloo. Siebte über 100 Meter Rücken, Achte über 400 Meter Freistil, Halbfinal-Aus über 200 Meter Rücken - aus top wurden Flops. Eine Auszeit wolle sie nehmen, kündigte sie im Januar 2009 an: "In meinem Kopf ist meine Karriere noch nicht zu Ende." Sie wolle bis London 2012 weitermachen. Reisen wollte sie, "all das machen, was ich nie tun konnte, als ich noch trainiert habe".

Der Neuanfang wird seine Zeit brauchen

Jetzt ist Schluss. Doch es wird auch leer sein in Laure Manaudou, deren Leben fast exklusiv dem Schwimmen gewidmet war. "Es ist schwierig, wie vermutlich für alle Sportler, die keine andere Ausbildung haben", sagte die "Weltschwimmerin" von 2007.

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