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FC Schalke 04 - VfL Wolfsburg: Felix Magath verliert gegen Ex-Klub

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Bundesliga - Freitagsspiel  

Magath verliert gegen Ex-Klub Wolfsburg

18.09.2009, 21:22 Uhr | dpa, t-online.de

Alexander Madlung umarmt Torschütze Edin Dzeko. (Foto: dpa)Alexander Madlung umarmt Torschütze Edin Dzeko. (Foto: dpa) Das Wiedersehen mit seinen Meisterschülern hat sich Felix Magath sicher anders vorgestellt. Der Trainer verliert mit Schalke 04 1:2 (0:0) gegen seinen Ex-Klub VfL Wolfsburg, den er letzte Saison zum Meistertitel führte. Edin Dzeko war mit seinem Doppelpack vor 60.365 Zuschauern in der Gelsenkirchener Arena (55./81.) der Matchwinner für die Gäste. Benedikt Höwedes hatte zum zwischenzeitlichen Ausgleich getroffen (79.).

Damit gelingt den Wölfen nach drei Liga-Pleiten in Serie wieder ein dreifacher Punktgewinn und der damit verbundene vorübergehende Sprung auf Platz fünf. Die drittplatzierten Schalker verpassen es dagegen, mit Spitzenreiter Hamburg gleichzuziehen.

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Magaths Experimente gehen weiter

Auch in der Partie gegen seinen ehemaligen Klub setzte Magath auf ungewöhnliche Maßnahmen. So stand der erst zwei Tage zuvor aus dem eigenmächtig verlängerten Heimaturlaub zurückgekehrte Rafinha in der Startformation. Darüber hinaus gab der aus der 2. Mannschaft in den Profi-Kader beorderte 20 Jahre alte Lukas Schmitz sein Bundesliga- Debüt. Diese Umstellungen machten sich zunächst nur bedingt bezahlt: Zwar erspielten sich die Schalker leichte Feldvorteile, aber gegen die dicht gestaffelte Wolfsburger Abwehr nur wenig Torchancen: Lediglich Jefferson Farfan (14.) war dem 1:0 nahe, als er ein Kopfball-Zuspiel von Marcelo Bordon nur knapp verpasste.

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Wolfsburg kommt schwer in Schwung

Ähnlich schwer taten sich die Wolfsburger mit dem Herausspielen von Torchancen. Anders als beim Sieg über Moskau mangelte es im Mittelfeld an Kreativität, der starke Sturm der Gäste trat deshalb kaum in Erscheinung. Nach Flanke von Christian Gentner (38.) bot sich Torjäger Grafite die einzige Chance zur Führung. Angesichts der fehlenden Torraumszenen hielt sich der Unterhaltungswert der Partie in engen Grenzen. Aufregung gab es nur nach einem angeblichen Foul des Wolfsburgers Josué (42.) an Rafinha im Strafraum, bei dem Schiedsrichter Manuel Gräfe (Berlin) zu Recht nicht auf Elfmeter entschied.

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Dzeko macht den Unterschied

Erst nach Wiederanpfiff wurde es auch in spielerischer Hinsicht lebhafter. Eine Flanke von Farfan beförderte Levan Kenia (48.) aus kurzer Distanz über das Wolfsburger Tor. Doch wie so oft in der vorigen Saison machte der torgefährliche Wölfe-Angriff den Unterschied. Gleich die erste echte Möglichkeit nutzte Dzeko zur Führung: Nach einer Unaufmerksamkeit in der Schalker Deckung war der Stürmer per Kopf zur Stelle.

Ereignisreiche Schlussphase

Mit der Einwechslung von Kevin Kuranyi und Halil Altintop setzte Magath in der Schlussphase auf Offensive - und hatte fast Erfolg. Höwedes schaffte in der 80. Minuten den Ausgleich. Doch schon im Gegenzug war Dzeko mit seinem dritten Saisontor erfolgreich. Nur zwei Minuten später hatte Kuranyi Pech mit einem Kopfball gegen den Pfosten. VfL-Torwart André Lenz bekam noch kurz vor der Linie den Ball zu fassen.

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