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2. Liga: St. Pauli freut sich auf Klassiker gegen FCK - Augsburg empfängt Rostock

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2. Bundesliga  

Pauli freut sich auf den Klassiker

19.09.2009, 20:33 Uhr | FUSSBALL.DE

St. Paulis Bruns im Duell mit dem Lauterer Müller. (Foto: imago)St. Paulis Bruns im Duell mit dem Lauterer Müller. (Foto: imago) Es war ein äußerst torreicher Spieltag in der 2. Bundesliga bisher und das soll auch heute in den drei Sonntagsbegegnungen so bleiben. In Hamburg fiebern die Fans des FC St. Pauli dem Klassiker gegen die Roten Teufel aus Kaiserslautern entgegen, während der FC Augsburg seinen Aufwärtstrend im Heimspiel gegen den FC Hansa Rostock fortsetzen will.

Im dritten Match empfängt Alemannia Aachen die Münchner "Löwen" auf dem Tivoli.

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St. Pauli will die Tabellenführung

Die Hamburger Kiezkicker sind heiß auf Kaiserslautern. Die Mannschaft von Coach Holger Stanislawski stellt mit 16 (!) Treffern die beste Offensive der Liga und ist zudem noch ungeschlagen. Nun soll die Tabellenführung zurückgeholt werden. Doch "Stani" warnt sein Team: "Gegen die starke Lauterer Abwehr werden wir sehen, wie gut unser Offensivspiel funktioniert." Lautern hat erst drei Gegentreffer kassiert, stellt die beste Abwehr im Fußball-Unterhaus und ist ebenfalls noch unbesiegt. Da fällt es kaum auf, dass die Pfälzer als Tabellendritter auch erst acht Treffer markiert haben. Vier davon allein zuletzt beim 4:1 gegen Duisburg.

FCK-Coach Marco Kurz muss umstellen

Wie immer wird das seit Wochen ausverkaufte Millerntor mit 23.000 Fans aus den Nähten platzen. "Ich bin sehr froh, dass wir endlich wieder im Millerntor-Stadion spielen dürfen. Und ich bin mir sicher, dass die Stimmung prächtig sein wird", freut sich Holger Stanislawski auf das Heimspiel nach zuletzt zwei Auswärtspartien in Folge. FCK-Coach Marco Kurz, der fünfmal hintereinander mit derselben Aufstellung ins Spiel ging, muss in Hamburg auf seinen grippekranken Stürmer Erik Jendrisek verzichten. Auch den Pfälzern winkt im Falle eines Siegs der Platz an der Sonne.

Samstagsspiele Düsseldorf springt auf Rang fünf
Freitagsspiele Duisburg kommt gegen Bielefeld unter die Räder

Luhukays FCA im Aufwärtstrend

Der FC Augsburg hat vor der Saison reichlich Geld in die Hand genommen und gilt nicht nur bei den Fans als heimlicher Aufstiegsfavorit. Zuletzt verspielte man in Düsseldorf einen möglichen Auswärtserfolg. Bislang konnte das Team von Jos Luhukay allerdings noch kein Heimspiel für sich entschieden. Das soll heute gegen Hansa Rostock endlich anders werden. Doch auch die Gäste rechnen sich etwas aus. "Wenn wir ähnlich gut spielen wie beim 0:1 bei Union Berlin und unsere Chancen nutzen, sollte etwas möglich sein", hofft der Gästecoach Andreas Zachhuber auf ein Erfolgserlebnis. Nach dem mäßigen Saisonstart der Hansa-Kogge mit nur sechs Punkten aus fünf Spielen soll in Augsburg zumindest ein Punkt für die Ostseestädter her. Zachhuber muss auf den verletzten Enrico Kern (Bauchmuskelbeschwerden) sowie den gesperrten Mario Fillinger verzichten.

Kriselnde Aachener empfangen Lienens "Löwen"

Unruhige Zeiten bei Alemannia Aachen. Nach dem Rauswurf von Jürgen Seeberger ist man weiterhin auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolger bei den Westdeutschen. So wird gegen 1860 München erneut der bisherige Co-Trainer Willi Kronhardt als Chefcoach fungieren. Nach der letzten enttäuschenden Vorstellung der Aachener bei RWO (0:1) hat sich der Ton gegenüber dem Team verändert. Kronhardt: "Ich habe die Zügel angezogen. Die Freizeit der Spieler bestimme ich.“

Zechtour Hansa-Profis von der Polizei aufgegriffen

Sechz'ger hoffen auf schnellen Treffer

"Wenn wir schnell ein Tor machen, haben wir eine Riesenchance, auf dem Tivoli zu gewinnen“, hofft "Löwe" Sascha Rösler auf eine Überraschung seiner Sechz'ger in Aachen. Der Offensivspieler weiß, wovon er spricht. "Ich habe lange und erfolgreich in Aachen gespielt. Meine Familie kommt aus Aachen und ich habe viele Freunde dort.“ Doch sein Coach Ewald Lienen ist Realist genug um zu wissen, dass es ein heißer Tanz bei der Alemannia wird: "Das ist eine Mannschaft, die uns alles abverlangen wird." Personell kann Lienen weitgehend aus dem Vollen schöpfen.


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