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Tischtennis-EM: Jiaduo Wu holt sich den Titel

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Tischtennis  

Jiaduo Wu setzt sich Europas Krone auf

12.02.2010, 21:50 Uhr | sid, dpa

Jiaduo Wu ließ im Finale nichts anbrennen. (Foto: imago)Jiaduo Wu ließ im Finale nichts anbrennen. (Foto: imago) Jiaduo Wu hat den größten Erfolg ihrer Karriere gefeiert. Die 32-Jährige setzte sich im EM-Finale 4:0 gegen die 14 Jahre jüngere alte Margaryta Pesozka aus der Ukraine durch.

Die aus China stammende Wu gewann nach Agnes Simon (1962), Nicole Struse (1996) und Qianhong Gotsch (2000) als vierte Spielerin des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) den kontinentalen Titel.

Doppel Boll und Süß ohne Training zum Titel
Serienhelden Deutschland wieder Team-Europameister

Wu: "Wie in einem Traum"

"Ich fühle mich wie in einem Traum", jubelte Wu, die seit 2005 deutsche Staatsbürgerin ist. Nach ihrem Triumph wurde sie von DTTB-Präsident Thomas Weikert auf den Händen getragen und genoss das Bad in der Menge. Im Halbfinale hatte Wu 4:3 gegen Viktoria Pawlowitsch aus Weißrussland gewonnen.

Doppel-Titel geht nach Rumänien

Im Doppel gewannen Elizabeta Samara/Daniela Dodean aus Rumänien durch ein 4:0 gegen die Italienerinnen Wenling Tan-Monfardini/Nikoleta Stefanova Gold. Die deutschen Meisterinnen Zhenqi Barthel und Kristin Silbereisen holten Bronze.

Bolls Traum vom Triple platzt

Mit einer Enttäuschung endeten die bis dahin für ihn perfekt verlaufenen Titelkämpfe für Timo Boll. Der Europameister im Doppel und mit der Mannschaft verpasste seinen dritten Titel durch eine 3:4-Niederlage im Halbfinale gegen den Michael Maze. Bereits im Mannschaftsfinale hatte Boll das Duell gegen den Dänen verloren, der im Endspiel 4:1 gegen Werner Schlager aus Österreich gewann.

Deutschland stärkste Nation

"Schade, es hat nicht ganz gereicht. Die Gesundheit hat aber gehalten. Das war für mich die wichtigste Erkenntnis des Turniers", sagte Boll. Der 28-Jährige geriet gegen Maze schnell mit 0:3 in Rückstand, wurde vom Publikum zum 3:3 gepeitscht, unterlag aber im siebten Durchgang mit 5:11. Dennoch hatte Boll den größten Anteil an den insgesamt fünf DTTB-Medaillen. "Wir standen in fünf der sechs Disziplinen auf dem Podest. Damit waren wir die stärkste Nation und haben vor eigenem Publikum unsere Stärke demonstriert", bilanzierte DTTB-Sportdirektor Dirk Schimmelpfennig.


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