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Renault kann auf milde Strafe hoffen: Anhörung im Formel-1-Skandal beendet

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Formel 1 - Renault  

Anhörung beendet - Milde Strafe erwartet

21.09.2009, 12:28 Uhr | sid, Motorsport-Total.com

Nelson Piquet jr. erscheint zur Anhörung im Formel-1-Skandal um Renault. (Foto: ap)Nelson Piquet jr. erscheint zur Anhörung im Formel-1-Skandal um Renault. (Foto: ap) Schnelles Ende der Anhörung im Unfall-Skandal der Formel 1. Nach nur 90 Minuten war die Veranstaltung vor dem World Council des Automobil-Weltverbandes FIA in Paris beendet. Erschienen waren um 9.30 Uhr Kronzeuge Nelson Piquet junior, dessen damaliger Renault-Teamkollege Fernando Alonso, Renault-Vorstand Bernard Rey und Firmensprecher Jean-Francois Caubet. Mit einem Urteil wird noch im Laufe des Tages gerechnet.

Die Beteiligten mussten vor den 26 Mitgliedern des World Motor Sport Councils, darunter auch Formel-1-Boss Bernie Ecclestone und ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk, Rede und Antwort stehen.

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Renault voll geständig?

Die Kürze der Anhörung lässt darauf schließen, dass die Renault-Verantwortlichen wie zuvor schon angekündigt in vollem Umfang kooperiert haben und geständig waren. Die mutmaßlichen Drahtzieher des absichtlichen Unfalls beim Grand Prix von Singapur im September 2008, der damalige Teamchef Flavio Briatore und dessen technischer Direktor Pat Symonds, waren nicht in Paris dabei. Beide sind inzwischen von ihren Posten zurückgetreten und mussten deshalb laut FIA-Statuten auch nicht mehr vor dem Gericht erscheinen.

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Milde Strafe wahrscheinlich

Schlimmstenfalls droht Renault der WM-Ausschluss. Doch nach dem Rückzug Briatores gilt eine mäßige Geldstrafe oder die Aberkennung der WM-Punkte in der Konstrukteurs-Wertung als wahrscheinlicher. Alonso dürfte völlig straffrei ausgehen, da ihm ein mögliches Mitwirken am Unfall-Skandal nicht nachzuweisen sein wird.

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