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Renault: Alain Prost soll Flavio Briatore beerben

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Renault  

Prost soll bei Renault Briatore beerben

23.09.2009, 07:22 Uhr | sid

Alain Prost (li.) soll der Nachfolger des verbannten Renault-Teamchefs Flavio Briatore werden. (Foto: dpa-asa)Alain Prost (li.) soll der Nachfolger des verbannten Renault-Teamchefs Flavio Briatore werden. (Foto: dpa-asa) Der viermalige Formel-1-Weltmeister Alain Prost soll Renault zu einem Neustart verhelfen. Bereits am Wochenende könnte der 54 Jahre alte Franzose beim 14. Saisonlauf in Singapur erstmals auf dem Kommandostand stehen. Offiziell wollte das französische Team die Personalie zwar noch nicht bestätigen, einen Tag nach dem Quasi-Freispruch für Renault in der "Crashgate"- Affäre deutete aber vieles darauf hin: Prost könnte Nachfolger des auf unbegrenzte Zeit gesperrten Flavio Briatore werden.

Ironie des Schicksals: "Professor" Prost würde seine Mission als Teamchef ausgerechnet beim Nachtrennen in Singapur starten: Dort wurde vor einem Jahr der Unfall inszeniert und dadurch einer der größten Skandale in der Königsklasse ausgelöst.

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Renault Lebenslange Sperre für Flavio Briatore
Pressestimmen "Klapps auf die Hand statt Axt im Genick"

Renault hält sich bedeckt

"Ich kann nur auf unsere Presseerklärung vom Montag verweisen, nach der wir in den nächsten Tagen weitere Informationen geben werden", sagte eine Teamsprecherin. Prost wurde bereits kurz nach dem Bekanntwerden der Betrugsvorwürfe vor einigen Wochen als potenzieller neuer Teamchef der "equipe jaune" gehandelt. Der von der FIA zum Hauptsündenbock abgestempelte Briatore sagte zu seiner Kaltstellung: "Ich bin erschüttert" und will nun gerichtlich gegen seine Kaltstellung vorgehen.

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Reaktion Briatore will die Formel 1 verklagen

Prost ist bereit

Prost hatte in den vergangenen Tagen angedeutet, dass er sich die Rolle als Teamchef durchaus vorstellen könne. Der Ex-Champion war 1997 - vier Jahre nach Ende seiner Fahrerkarriere - mit einem eigenen Rennstall in der Formel 1 angetreten. Finanzielle Probleme und mangelnder Erfolg zwangen den 51-maligen Grand-Prix-Sieger 2001 zum Verkauf von Prost Grand Prix, für das auch Nick Heidfeld eine Saison lang gefahren war.

Video Briatores Abgang
Singapur 2008 Die Chronologie des Skandals

"Professor" soll's richten

Prost, der wegen seiner Cleverness sowie seines politischen und taktischen Gespürs als Fahrer den Spitznamen Professor trug, könnte Renault wieder in ruhigeres Fahrwasser steuern. Noch ist unsicher, ob der von Briatore und dem nun für fünf Jahre gesperrten Technischen Direktor Pat Symonds eingefädelte absichtliche Unfall am 28. September 2008 längerfristige wirtschaftliche Konsequenzen und einen Image-Schaden für den Automobilkonzern zur Folge hat.

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