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Formel 1: Ecclestone hält Strafe für Briatore für zu hart

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Renault  

Ecclestone hält weiter zu seinem Freund Briatore

25.09.2009, 09:10 Uhr | sid

Bernie Ecclestone (re.) hält die Strafe gegen Flavio Briatore für zu hart. (Foto: imago)Bernie Ecclestone (re.) hält die Strafe gegen Flavio Briatore für zu hart. (Foto: imago) Im Skandal um das manipulierte Rennen im Jahr 2008 in Singapur hält Formel-1-Boss Bernie Ecclestone die lebenslange Verbannung von Ex-Renault-Teamchef Flavio Briatore für zu hart. "Es war zu viel, definitiv zu viel", sagte der 78 Jahre alte Brite der Online-Ausgabe des englischen Fachmagazins "Autosport".

Briatore war vom Automobil-Weltverband FIA als der Hauptschuldige des inszenierten Unfalls von Nelson Piquet junior im vorigen Jahr in Singapur ausgemacht worden.

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Selbst am Urteil beteiligt

"Im Nachhinein glaube ich nicht, dass das nötig war", räumte Ecclestone ein. Allerdings war er am Montag in Paris selbst als eines der 26 Mitglieder des World Motor Sport Council der FIA an der Strafe gegen den Italiener beteiligt, mit dem er Partner beim englischen Fußball-Zweitligisten Queens Park Rangers ist. "Ich bin dafür genauso verantwortlich wie jeder andere", erklärte Ecclestone.

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Geständiger Chefingenieur milder bestraft

Nach Meinung des Briten habe Briatore allerdings durch sein Verhalten in der Affäre selbst zu diesem harten Strafmaß beigetragen. Der ebenfalls beteiligte Chefingenieur Pat Symonds wurde nach einer Entschuldigung nur für fünf Jahre gesperrt, Piquet blieb als Kronzeuge sogar straffrei. Briatore hatte dagegen seine Beteiligung immer abgestritten und sogar mit rechtlichen Schritten gedroht. "Ich bin ein Freund von Flavio. Er hat die ganze Angelegenheit sehr schlecht gehandhabt. Wenn er sich komplett anders verhalten hätte, dann hätte man ihm gesagt: 'Du bist ein böser Junge.' Und damit wäre die Sache beendet gewesen", sagte Ecclestone.

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Briatore: Am Ende werde ich siegen"

Briatore beteuert allerdings weiter seine Unschuld. Der 59-Jährige will gegen seine lebenslange Sperre kämpfen. "Am Ende werde ich siegen und danach eine wunderschöne Party organisieren. Ich werde all jene Personen einladen, die mir in dieser schwierigen Zeit nahe sind", zitiert die italienische Tageszeitung "La Repubblica" Briatore. Nähere Details wollte der Italiener aber nicht verraten. "Ich werde nur im richtigen Moment sprechen, vorausgesetzt, dass man mir noch die Möglichkeit dazu gibt", sagte Briatore. Seiner Meinung nach hat der Weltautomobilverband FIA auch nichts gegen ihn in der Hand. "Man braucht nur das FIA-Urteil ansehen. Es spricht nicht von mir," erklärte der Lebemann.

Anzeige gegen Piquet junior zurückgezogen

Unterdessen hat Renault die Anzeige gegen seinen früheren Fahrer Nelson Piquet junior zurückgezogen. Die Franzosen und der inzwischen zurückgetretene Teamchef Flavio Briatore hatten Piquet junior wegen des Unfalls in Singapur im vergangenen Jahr in Frankreich und Großbritannien "wegen falscher Behauptungen und versuchter Erpressung" angezeigt. Der Brasilianer hatte in einem Brief an den Automobil-Weltverband den Briatore und den früheren Chefinenieur Pat Symonds beschuldigt, ihn beim Grand Prix in Singapur 2008 zu einem Unfall angestiftet zu haben, um damit dem zweiten Renault-Piloten Fernando Alonso zum Sieg zu verhelfen.

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