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Eintracht Frankfurt gegen VfB Stuttgart ohne Chance

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Eintracht Frankfurt - VfB Stuttgart  

VfB schießt sich in Frankfurt aus der Krise

26.09.2009, 19:30 Uhr | dpa

Zweikampf zwischen Stuttgarts Ciprian Marica (li.) und Frankfurts Marco RussZweikampf zwischen Stuttgarts Ciprian Marica (li.) und Frankfurts Marco Russ (Foto: dpa) Der 20-Jährige Julian Schieber und Routinier Thomas Hitzlsperger haben den VfB Stuttgart aus der Krise geschossen und Eintracht Frankfurt die erste Saison-Niederlage beigebracht. Der U 21-Nationalspieler traf beim 3:0 (2:0) der Schwaben am Samstag bei den ganz schwachen Hessen zweimal (17./31. Minute), der Kapitän besorgte das dritte Tor (54.). Während VfB-Coach Markus Babbel nach dem zweiten Sieg in der Fußball-Bundesliga erst einmal durchatmen kann und eine gelungene Generalprobe für das Champions-League-Spiel am Dienstag bei Unirea Urziceni in Rumänien feierte, ist die Anfangseuphorie in Frankfurt unter Michael Skibbe endgültig verflogen.

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Rot für Russ

Vor 49 750 Zuschauern in der Commerzbank-Arena verloren die Gastgeber zudem Marco Russ, der nach einer Notbremse am überragenden Sami Khedira die Rote Karte sah (33.). Weil im VfB-Block kurz vor Spielende Böller gezündet wurden, dürfte die Partie noch ein Nachspiel haben.

Viele Änderungen beim VfB

Babbel hatte sein Team wild durcheinandergewirbelt und zur Überraschung aller sogar Nationalstürmer Cacau und den 4,8-Millionen-Euro-Einkauf Pawel Pogrebnjak auf die Bank verbannt. Im Angriff spielten dafür Ciprian Marica und Schieber. Dem VfB war die Krise nicht anzumerken: Die Stuttgarter traten auch ohne ihren angeschlagenen Regisseur Alexander Hleb auf wie eine Heimmannschaft und hatten gleich zwei gute Chancen: Timo Gebhart scheiterte am zunächst glänzend aufgelegten Oka Nikolov (3./16.). Der Eintracht-Keeper hechtete dann aber bei einer Flanke von Roberto Hilbert in dessen 100. Erstliga-Spiel ins Leere, und Schieber schob zum 1:0 ein.

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Rückkehr von Lehmann

Dabei wollte Skibbe mit Chris in der Innenverteidigung für zusätzliche Sicherheit sorgen, doch die Abwehr der Hessen wackelte wie schon beim 6:4 im DFB-Pokal gegen Alemannia Aachen. Auch vom Offensivgeist, den der Eintracht-Coach angekündigt hatte, war bei den Gastgebern praktisch nichts zu sehen: Der Brasilianer Caio, der mal wieder von Beginn an eine Chance erhalten hatte, blieb ein ums andere Mal bei seinen Angriffsbemühungen hängen. Zudem wurde der verletzte Torjäger Ioannis Amanatidis schmerzlich vermisst. So hatte Jens Lehmann, der nach der "Wiesn-Affäre" wieder ins VfB-Tor zurückkehrte, wenig zu tun.

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Zwei Nackenschläge für Frankfurt

Innerhalb von nur drei Minuten mussten die Frankfurter zwei weitere Nackenschläge hinnehmen: Als die Hintermannschaft wieder einmal den Ball nicht wegbrachte, schoss Schieber entschlossen zum 2:0 ein - sein drittes Saisontor. Bei einem Konter des weiterhin souverän auftretenden VfB konnte Russ Jung-Nationalspieler Khedira nur unfair bremsen: Schiedsrichter Manuel Gräfe wertete dies als Notbremse und stellte den Abwehrspieler vom Platz.

Erste "Skibbe-Raus!"-Rufe

Auch nach der Pause gaben die Stuttgarter weiter Gas. Der wiedererstarkte Hitzlsperger machte seinem Spitznamen «The Hammer» alle Ehre und besorgte per Fernschuss genau in den Winkel das 3:0 und eine frühe Entscheidung. Die Eintracht ergab sich damit ihrem Schicksal und sehnte sichtlich den Schlusspfiff herbei. Die Fans übten sich derweil gleich nach der ersten Saisonniederlage in ersten zaghaften "Skibbe-Raus!"-Rufen.

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