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HSV schlägt den FC Bayern München

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Hamburger SV - FC Bayern München  

Petric schießt die Bayern ab

26.09.2009, 19:27 Uhr | dpa

Bayerns Robben (l.) im Duell mit Jarolim. (Foto: Reuters)Bayerns Robben (l.) im Duell mit Jarolim. (Foto: Reuters) Der Hamburger SV hat in einem packenden Nord-Süd- Gipfel die Siegesserie des FC Bayern München beendet und seine Spitzenposition in der Bundesliga verteidigt. Dank des Treffers von Torjäger Mladen Petric (72. Minute) gewann das Team von Trainer Bruno Labbadia das hochklassige Spitzenspiel mit 1:0 (0:0) und führt die Tabelle nun vor Bayer Leverkusen (beide 17 Punkte) an.

Nach zuvor fünf Pflichtspielsiegen in Serie gab es für Bayern, die mit elf Zählern nun Sechster sind, dagegen am Samstagabend den ersten Dämpfer während des Oktoberfestes.
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Lahm: "Der Zug nach vorne hat gefehlt"

"Die Mannschaft wusste, dass sie Mittwoch im Pokal einen Fehler gemacht hat. Das war heute eine Superantwort, die muss man gegen so einen Gegner wie die Bayern erst einmal hinbekommen", sagte HSV-Trainer Bruno Labbadia zufrieden. "Wir haben viele Möglichkeiten gehabt, aber kein Tor gemacht - und dann verliert man", sagte dagegen Bayern-Coach Louis van Gaal nach der zweiten Münchner Niederlage unter seiner Regie ernüchtert. "Ein 0:0 wäre gerechter gewesen", urteilte Bayerns Abwehrchef Daniel van Buyten und lobte seinen früheren Klub: "Der HSV ist eine gute Mannschaft." Kritische Töne schlug Philipp Lahm an. "Der Zug nach vorne hat gefehlt", monierte der Nationalverteidiger.

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Ribéry und Robben machen Druck

Vor 57.000 Zuschauern in der ausverkauften Hamburger Arena hatten die Bayern, bei denen Ivica Olic die Nationalangreifer Miroslav Klose und Mario Gomez auf die Bank verdrängte und die Sturmmitte besetzte, im ersten Durchgang mehr vom Spiel. Immer wieder kurbelten Frank Ribéry und Arjen Robben über Außen die Bayern-Offensive an. Mehr als die Chancen von Robben (11.) und Olic (29.), der gegen sein früheres Team hoch motiviert war, sprang aus den Angriffsbemühungen des Rekordmeisters aber nicht heraus.

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Butt mit einer Weltklasseparade

Die nach dem Pokal-Aus beim VfL Osnabrück von Labbadia umgekrempelten Hanseaten - Eljero Elia spielte zunächst anstelle des in der Pause eingewechselten Marcus Berg im Angriff - standen lange Zeit zu tief und überließen den Bayern das Feld. Dies änderte sich nach der 31. Minute, als die HSV-Fans zweimal den Torschrei auf den Lippen hatten. Doch Butt vereitelte die Doppelchance. Erst lenkte er mit einer Weltklasseparade den Schlenzer von Jerome Boateng über die Latte, dann war der 35-Jährige gegen Joris Mathijsen mit einer Fußabwehr zur Stelle.

Voller Durchblick des Bayern-Keepers?

Dabei schien es zunächst fraglich, ob Butt vor der neu installierten Dreierkette mit Breno, van Buyten und Holger Badstuber den Durchblick haben würde. Denn ein lila Veilchen zierte sein rechtes Auge, nachdem er am Vortag mit Gomez im Training zusammengekracht war.

Zé Roberto treibt das HSV-Spiel an

Gleich nach Wiederanpfiff war Butt wieder gefordert, als er mit Mühe einen Petric-Freistoß (52.) abwehrte. Es sollte der Auftakt eines Durchgangs werden, der auf dem frisch verlegten Rasen nahtlos an das "sehr gute Niveau" (Bundestrainer Joachim Löw) der ersten Halbzeit anknüpfte. Dies lag vor allem an den Hausherren, die sich nun Vorteile erarbeiteten und immer wieder von Zé Roberto angetrieben wurden.

Petric steht goldrichtig

Aber auch die Bayern blieben gefährlich und prüften HSV-Keeper Frank Rost durch Olic (57.), der in der 66. Minute von Gomez ersetzt wurde, und Breno (65.). Das Jubeln blieb aber den sich stetig steigernden Hamburgern vorbehalten. Nach feinem Zuspiel von Zé Roberto stand Petric goldrichtig und staubte zum 1:0 ab. Die wütenden Antwortversuche des deutschen Rekordmeisters blieben allesamt glücklos. Mehr als ein Abseitstor des vier Minuten zuvor eingewechselten Klose (84.) sprang aus ihren Bemühungen nicht heraus.

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