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Großer Preis von Singapur: Vettel weist Brawn wieder in die Schranken

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GP von Singapur - Zweites freies Training  

Vettel weist Brawn mutig in die Schranken

25.09.2009, 17:21 Uhr | dpa

Sebastian Vettel fährt im zweiten freien Training in Singapur im Red Bull zur Bestzeit. (Foto: dpa)Sebastian Vettel fährt im zweiten freien Training in Singapur im Red Bull zur Bestzeit. (Foto: dpa) Sebastian Vettel hat mit der schnellsten Runde des Tages das zweite freie Training zum Großen Preis von Singapur für sich entschieden. Der 22-Jährige benötigte mit seinem Red Bull für den 5,067 Kilometer langen Stadtkurs 1:48,650 Minuten. Zweiter wurde Vorjahressieger Fernando Alonso aus Spanien, der im Renault 0,274 Sekunden Rückstand hatte. Auf Rang drei fuhr der finnische McLaren-Mercedes-Pilot Heikki Kovalainen (+0,302).

WM-Spitzenreiter Jenson Button kam im Brawn-Mercedes hinter BMW-Sauber-Fahrer Nick Heidfeld auf den fünften Platz.

Ergebnisse Das 2. freie Training in Singapur
Ergebnisse Das 1. freie Training in Singapur

Video Eine Runde in Singapur

Renault Sponsoren steigen aus

Perfekter Test für den Renn-Ernstfall

Im Lichtermeer von Singapur stellte Sebastian Vettel seine Titelrivalen in den Schatten. Die deutsche Formel-1-Hoffnung fuhr auf dem Marina Bay Street Circuit kurz vor Mitternacht in 1:48,650 Minuten die beste Runde des Tages und war damit klar schneller als seine WM-Konkurrenten Button und Rubens Barrichello im Brawn-Mercedes. Dem hellwachen Vettel gelang damit eine perfekte Generalprobe für das Nachtrennen (am Sonntag ab 13.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) , bei dem der WM-Dritte seine wohl allerletzte Chance im fast schon aussichtslosen Titelkampf nutzen will.

Vettel schont seinen Motor nicht

Das Brawn-Duo hatte zwar die erste Übungseinheit beherrscht und Vettel auf Platz fünf verwiesen, konnte am späten Abend jedoch das Tempo des Hessen nicht mehr mitgehen. Der Red-Bull-Pilot setzt auf Risiko. Anstatt wie angekündigt seinen gebrauchten Motor zu schonen, um einen drohenden Triebwerkswechsel zu vermeiden, ging das Talent ans Limit. "Ich werde bis zum Letzten kämpfen", hatte Vettel schon vorher angekündigt. Button, der mit 80 Punkten in der Gesamtwertung 26 Zähler Vorsprung auf den Deutschen hat, musste sich mit der fünftschnellsten Zeit begnügen. Der WM-Zweite Barrichello (66 Punkte) kam nicht über Rang elf hinaus. Nico Rosberg wurde im Williams-Toyota Elfter und Siebter. Timo Glock fuhr im Toyota die Ränge 15 und acht ein. Force-India-Pilot Adrian Sutil belegte jeweils Platz zwölf.

Video Vettel entdeckt Singapur
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Grosjean und Webber landen in der Mauer

Beide Trainingseinheiten mussten wegen Unfällen unterbrochen werden. Am Abend verlor der Australier Mark Webber die Kontrolle über seinen Red Bull und musste schon nach 33 Minuten aufgeben. Die Folge war eine knapp zehnminütige Unterbrechung des Trainings. Für eine pikante Note hatte zuvor Romain Grosjean gesorgt. Ein Jahr nach dem fingierten Crash seines Renault-Vorgängers Nelson Piquet Jr. krachte der Franzose in Kurve 14 mit dem Heck seines Boliden in eine Mauer und schoss dann quer über die Strecke in die Begrenzungswand. Grosjean stieg unverletzt aus und trat zu Fuß den Rückweg in die Box an. An der Strecke gab es nach dem Malheur höhnischen Beifall. Renault war erst vier Tage zuvor wegen des Unfallskandals zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden.

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Fuchs Barrichello gefällt sich in der Rolle des Jägers

Das viertletzte Saisonrennen könnte eine Vorentscheidung im Titelkampf bringen. Schon jetzt spricht alles für ein internes Duell der Brawn-Piloten. Sein überzeugender Sieg in Monza hat Barrichellos Glauben an das späte Titelglück bestärkt. "Ich mag es, der Jäger zu sein", sagte der 37-Jährige.

Fair bleiben im teaminternen Streit um die WM-Krone

Bösartige Kampfansagen oder gar einen Nervenkrieg haben die beiden Stallrivalen jedoch bislang vermieden. "Noch hat sich zwischen uns nichts verändert, aber man weiß ja nie, was noch passiert", meinte Button und ging auf Schmusekurs zu "Rubinho": "Wir haben beide das gleiche Ziel. Der einzige Weg, damit umzugehen, ist auf die faire Art."

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