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Nürnberg enttäuscht weiter - Bochum lebt wieder

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7. Spieltag - Freitagsspiel  

Der Club enttäuscht weiter - Bochum lebt wieder

25.09.2009, 22:30 Uhr | t-online.de

Bochumer Jubel nach dem Führungstreffer. (Foto: ddp) Drei Tage nach dem Pokal-Aus gegen die TSG 1899 Hoffenheim setzte sich die Nürnberger Tristesse auch in der Bundesliga fort: Ausgerechnet gegen den Tabellen-Vorletzten aus Bochum enttäuschte der Club seine 35.376 Fans im heimischen easyCredit-Stadion maßlos und unterlag den ebenfalls kriselnden Westfalen mit 0:1. Bereits in der siebten Minute stellte der Argentinier Diego Fernando Klimowicz den Endstand zu Gunsten der Gäste her.

Der VfL stieg durch seinen ersten Sieg nach der Entlassung des langjährigen Cheftrainers Marcel Koller kurzfristig von Rang 17 auf 12 auf.

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Fast ein halbes Jahr ohne Auswärtssieg

Viele Beobachter hatten nicht verstanden, weshalb Bochums Interimstrainer und Urgestein Frank Heinemann in der 0:3-Pokalpleite gegen Nachbar Schalke 04 einen Fortschritt gesehen hatte. Nach dem ersten Auswärtserfolg seit dem 11. April 2009 (3:0 in Hoffenheim) wussten alle, was Heinemann meinte. Einstellung, Einsatz und Engagement stimmen wieder bei der zuletzt zu oft lethargisch daherkommenden Elf der ehemals "Unabsteigbaren". Alleine die Chancenverwertung ließ an der Noris zu wünschen übrig.

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Torwart Schäfer mit mehr Ballkontakten als Torjäger Mintal

Die erwähnten Tugenden mit "E" lässt Nürnberg derzeit vermissen. Zumindest werden die ideenlosen Franken zu selten gefährlich. Beleg: Gegen Bochum verzeichnete Kapitän Raphael Schäfer, der im Tor steht, mehr Ballkontakte als der verhinderte Torjäger Marek Mintal. In der Vorsaison erzielte der Bundesliga-Torschützenkönig von 2005 noch 16 Zweitligatore und wurde auch dort Schützenkönig. Momentan aber erzielte kein Verein weniger Treffer als Nürnberg, deren vier.

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Frühes Gegentor verunsichert den Club

"Wir haben gleich am Anfang ein blödes Gegentor bekommen", erklärte Schäfer die Verunsicherung der jungen Mannschaft. "Wir haben von da an kein richtiges Mittel mehr gefunden, haben den Ball getrieben, wollten es perfekt machen, haben aber zu kompliziert gespielt." Doch die Saison sei noch nicht vorbei: "Wir sind in der Situation, in die wir nicht wollten. Wir müssen nach jetzt drei Niederlagen Reaktion zeigen, als Mannschaft, als Verein." Dafür, Ruhe zu bewahren, wenn jetzt "einiges hereingetragen" werde, warb auch der bereits nach 26 Minuten verletzt ausgeschiedene Andreas Wolf.

"Schläger" Pinola hat gleich doppelt Dusel

Ruhe zu bewahren, fiel Wolfs Verteidigerkollege Javier Pinola schon während der Bescherung schwer. Der erfahrene argentinische Verteidiger wusste offenbar nicht, wohin mit seinem Frust und leistete sich gleich im Doppelpack unentschuldbare disziplinarische Aussetzer. Mit zwei Ellbogenchecks fiel der Publikumsliebling auf: in der 33. Minute gegen Daniel Imhof, in der 48. gegen Joel Epalle. Beide Male hätte Pinola problemlos die Rote Karte sehen können, ja müssen. Doch Schiedsrichter Marco Fritz handelte weder vor noch nach dem Wechsel. Dabei geschah das zweite Vergehen Pinolas gegen den zu Recht verständnislos dreinblickenden Epalle direkt vor den Augen des Schiedsrichter-Assistenten Tobias Stieler.

Nur Ernst hätte Rot gegeben

"Das ist eine ganz klare Tätlichkeit", hatte Bochums Sportdirektor Thomas Ernst bereits in der Pause am "Sky"-Mikrofon seine Sicht der Dinge kund getan. "Da noch was anderes sehen zu wollen... Er schlägt aus, erwischt ihn voll." Der ausgewechselte Nürnberger Wolf wagte es nach Spielschluss tatsächlich, etwas anderes zu sehen. "Ich sehe das nicht so wild. In der zweiten Szene verschafft er sich Platz", beschrieb der Innenverteidiger. "Und in der ersten ist es ein Laufduell. Das war keine Absicht. Das kann passieren." Auch Wolfs Trainer Oenning sah keinen Grund für Rot: "Was soll ich dazu sagen? Es war ein sehr emotionales Spiel mit vielen Kleinigkeiten." Kollege und Kumpel Heinemann widersprach ihm nicht.

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