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Mario Gomez muss sich deutliche Worte gefallen lassen

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FC Bayern München  

Mario Gomez muss sich deutliche Worte gefallen lassen

28.09.2009, 11:16 Uhr | dpa, t-online.de

Mario Gomez hat sich in München noch nicht richtig eingelebt. (Foto: imago)Mario Gomez hat sich in München noch nicht richtig eingelebt. (Foto: imago) Man sieht es an seinem leeren Blick, an seinen abfälligen Gesten Richtung Mannschaftskollegen, wenn deren Zuspiel nicht millimetergenau angekommen ist und man liest es zwischen den Zeilen heraus. „Die Leute wären nur zufrieden, wenn ich schon 15 Tore gemacht hätte“, merkte Mario Gomez zu seiner Situation als Edel-Reservist des FC Bayern München im „kicker“ sarkastisch an.

Der 30-Millionen-Neuzugang des deutschen Rekordmeisters ist unzufrieden und scheint die Fehler überall zu suchen, nur nicht bei sich selbst. Das bringt mittlerweile auch die Bayern-Bosse auf die Palme.

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Wird sich Mario Gomez beim FC Bayern durchsetzen oder wird er zum teuersten Flop in der Vereinsgeschichte des Klubs? Sagen Sie und Ihre Meinung im Kommentarfenster am Ende des Artikels!

Heftige Kritik von Rummenigge

„Ich habe vor ein paar Tagen mit seinem Agenten gesprochen und ihm gesagt, ich rate Mario dringend aufzuhören, sich zu beklagen oder in irgendeiner Weise die Dinge falsch zu bewerten. Wenn man beim FC Bayern spielt, muss man hart arbeiten und Vollgas geben“, sagte Vereinsboss Karl-Heinz Rummenigge  der „Welt“.  

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Stuttgarter Zeiten endgültig vorbei

Immer deutlicher tritt zu Tage, dass Gomez aus seiner Stuttgarter Zeit doch ziemlich verwöhnt nach München gekommen ist. Bei den Schwaben war er die unumstrittene Nummer eins im Angriff. Wenn es irgendwie ging, spielte der 24-Jährige immer. Das gesamte Angriffsspiel des VfB war auf den wuchtigen Mittelstürmer zugeschnitten. 19 und 24 Tore erzielte er in den letzten beiden Spielzeiten. Gomez war der Star in Stuttgart.

Bisher nur ein Sternchen unter Stars

Doch in München weht ein anderer Wind. Gomez ist nur einer von vielen bei all den Ribérys und Robbens. Doch für keinen Spieler hat der FC Bayern jemals so tief in die Tasche gegriffen wie für Gomez. Bayern-Manager Uli Hoeneß glaubt daher, dass die hohe Ablösesumme „sehr auf ihm lastet“. Gomez sei „nicht mehr ganz so frei“, wie er es zuvor in Stuttgart gewesen war, sagte Hoeneß. „Beim FC Bayern braucht man eine Zeitlang, bis man alles verarbeitet.“

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Deutliche Worte von Netzer

Vor allem muss der Neuzugang lernen, dass sich beim FC Bayern nicht alles um seine Person dreht und sich mit Miroslav Klose, Luca Toni und auch Ivica Olic nicht gerade Fallobst um den Platz im Angriffszentrum mit Gomez streiten. So forderte auch Günter Netzer bereits in seiner „Bild am Sonntag“-Kolumne den Stürmer auf, den Konkurrenzkampf ohne Murren anzunehmen. „Er sollte aufhören, zu jammern und sich zu beschweren und seine Unzufriedenheit preis zu geben.“

Gomez bisher noch uneinsichtig

Doch der Prozess der Eingewöhnung scheint noch eine Weile zu dauern. „Meine Torquote hat gestimmt und stimmt immer noch. Aber der Trainer hat anders entschieden“, sagte er trotzig zur „Abendzeitung“ auf die Frage, warum er bei der 0:1-Niederlage in Hamburg erst in der 66. Minute eingewechselt wurde. In zehn Pflichtspielen hat Gomez immerhin sechsmal ins Schwarze getroffen. Keine schlechte Bilanz. In Stuttgart wäre man froh darüber gewesen. In München ist es zu wenig. Beim Rekordmeister muss nicht nur die Quote stimmen, sondern auch die spielerische Gesamtleistung. Und hier hinkt Gomez noch weit hinterher. 

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