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Hertha BSC  

Spieler lachen schon über Favre

28.09.2009, 15:29 Uhr | t-online.de

Hertha BSC in der Krise - schwere Zeiten für Lucien Favre (Foto: ddp) Es ist wohl nicht mehr die Frage ob, sondern vielmehr wann Hertha BSC sich von seinem jetzigen Trainer Lucien Favre trennen wird. Nach der 1:5-Klatsche bei der 1899 Hoffenheim ist die Situation gänzlich eskaliert. Nach einem Straftraining am Montag attackierte Co-Trainer Harald Gämperle die Spieler scharf.


Außerdem kommen nach und nach Sachen ans Tageslicht, die zeigen, wie sehr das Tischtuch zwischen Team und Trainer zerschnitten ist. Aber auch innerhalb der Mannschaft scheint es kräftig zu brodeln. Pulverfass Hertha!

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Straftraining am Montag

Normalerweise steht bei Favre nach einem Spieltag lediglich eine lockere Übungseinheit auf dem Programm. Anders am Montag. Der Hertha-Coach scheuchte seine Mannschaft keine 24 Stunden nach der Demütigung von Hoffenheim 90 Minuten über den Trainingsplatz. Anschließend verschwand der Chefcoach wortlos in der Kabine. Dafür sprach sein Co-Trainer.

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Co-Trainer ledert los

Der ansonsten still und leise im zweiten Glied stehende Gämperle lederte kräftig los: "Wir sind von der Art und Weise, wie die Mannschaft gespielt hat, sehr enttäuscht. Das geht einfach nicht. Wir waren mental nicht bereit. Die Spieler haben den ganzen Verein und den Trainer im Stich gelassen. Die Spieler können sich nur selbst helfen.“ Auf die Frage, ob er und Favre die Vorstellungen ihrer Spieler persönlich nähmen, wurde Gämperle noch konkreter: „Wenn einige über zwei, drei Spiele solche Leistungen bringen, muss man sich schon fragen, welche Interessen die Spieler haben.“

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"Hertha hatte noch nie so einen guten Trainer"

Interessant dürfte für die Hertha-Verantwortlichen allerdings folgende Äußerung Gämperles sein. „Hertha hatte fachlich noch nie so einen guten Trainer wie Favre, aber das merken die Spieler nicht. Einige machen hinter dem Rücken Politik. Im Mannschaftsbus werden gewisse Äußerungen mit Gelächter kommentiert. Einige Spieler quatschen zu viel.“ Wenn die Spieler schon über den Trainer lachen, dürfte das Verhältnis nicht mehr zu kitten sein. Der Autoritätsverlust scheint nicht mehr umkehrbar.

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Dardai malt schwarz

Von den Spielern wollte sich nur Pal Dardai öffentlich äußern. Der dienstälteste Hertha-Profi (seit 1997 im Verein) kündigte für den kommenden Tag eine teaminterne Sitzung ohne den Trainer an. „Wir sind zusammen da rein gerutscht, jetzt müssen wir zusammen da raus. Nicht nur Favre steht unter Druck, auch die Spieler“, sagte der Ungar und blickte wenig hoffnungsfroh in die Zukunft: „Wenn wir so weiter spielen, kann ich als 33-Jähriger nach der Saison meine Schuhe an den Nagel hängen. Und Arne Friedrich ist dann wohl kein Nationalspieler mehr.“

Friedrich zieht übers Team her

Apropos Friedrich. Der Mannschaftskapitän suchte nach dem Debakel in Hoffenheim das Gespräch mit den Fans. Auf die Frage, wie es so weit kommen konnte, soll Friedrich geantwortet haben, dass er auch nichts machen könne: Schließlich verstehe er die Sprache der meisten seiner Mitspieler nicht.

Krisengespräch mit Preetz

Am Mittag begann ein Krisengespräch. Neben dem Trainergespann Favre/Gämperle nahm auch Manager Michael Preetz daran teil. „Wir haben weiter das volle Vertrauen in den Trainer“, sagte der Nachfolger von Dieter Hoeneß. Allerdings fügte er einen wichtigen Nachsatz hinzu. „Aber man muss auch sehen, dass all die letzten Maßnahmen, die wir ergriffen haben, nicht auf fruchtbaren Boden gefallen sind.“ Damit rückte Preetz erstmals öffentlich von Trainer Favre ab.

Bittere Saisonbilanz

Immer mehr spricht dafür, dass die 1:5-Niederlage in Hoffenheim das letzte Spiel Favres auf der Trainerbank war. Nach sechs Bundesliga-Niederlagen in Folge, Platz 18 in der Tabelle und dem Pokal-Aus bei einem Zweitligisten dürfte für den Schweizer nach gut zwei Jahren Amtszeit die Uhr abgelaufen sein.

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