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Michelle Obama macht sich für Chicago stark

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Olympia 2016  

Michelle Obama macht sich für Chicago stark

29.09.2009, 10:27 Uhr | sid

Die First Lady der USA, Michelle Obama, macht sich für Olympia 2016 in Chicago stark. (Foto: imago)Die First Lady der USA, Michelle Obama, macht sich für Olympia 2016 in Chicago stark. (Foto: imago) Michelle Obama, First Lady der USA, will sich ohne Kompromisse für Chicagos Bewerbung um die Olympischen Sommerspiele 2016 einsetzen. "Die Samthandschuhe sind ausgezogen", sagte sie bei einem ihrer seltenen Presseauftritte im Weißen Haus. Sie freue sich auf ihren Auftritt vor der 121. IOC-Vollversammlung in Kopenhagen. "Das ist fetzig für mich. Ich hätte mir nie vorstellen können, dass ich ein Team anführen würde, das um Olympia kämpft."

Michelle Obama wird an der Seite ihres Mannes, US-Präsident Barack Obama, für ihre Heimatstadt werben.

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Obama stellt alle in den Schatten

Die Parade der Stargäste als Stimmenfänger der vier Bewerberstädte im Milliarden-Poker um die Olympischen Spiele 2016 reicht von Agassi bis zu Spaniens Ministerpräsidenten Jose Luis Zapatero, der neben König Juan Carlos die Vorzüge Madrids anpreist. Brasiliens Fußball-Legende Pele wirbt für Rio de Janeiro, Japans neuer Premierminister Yukio Hatoyama präsentiert Tokios Bemühungen, aber die Fünf-Stunden-Blitzvisite von US-Präsident Barack Obama überstrahlt beim sportpolitischen Gipfeltreffen in Kopenhagen alles und alle.

Jeder will ein Foto mit dem Präsident

"Es gibt kein IOC-Mitglied, das nicht gern mit dem US-Präsidenten fotografiert werden würde", meinte IOC-Spitzenfunktionär Dick Pound vor der Abstimmung, die von einer der größten Sicherheitsoperationen in der Geschichte der dänischen Hauptstadt begleitet wird. Viel Zeit für Erinnerungsbilder und Small Talk mit Obama wird es nicht geben. Der mächtigste Mann der Welt soll maximal zwei Stunden im Kongresszentrum "Bella Center" mit den Mitgliedern des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) verbringen. Bei der Verkündung des Siegers wird er längst wieder im Flieger sitzen.

Michael Jordan soll helfen

Vielleicht können Obama und First Lady Michelle bis dahin Basketball-Held Michael Jordan noch zu einem Überraschungsauftritt bei der 70-minütigen Präsentation Chicagos in Kopenhagen überreden. Zugesagt als Sport-Botschafter haben die dreimalige Olympiasiegerin Jackie Joyner-Kersse, der viermalige Olympiasieger Michael Johnson (beide Leichtathletik) und die fünfmalige Goldmedaillengewinnerin Nadia Comaneci (Kunstturnen).

Chicago sieht gute Chancen

Barack Obama hatte seine Teilnahme an der Veranstaltung erst kurzfristig bekannt gegeben. Seitdem rechnet sich Chicago im Kampf gegen Rio de Janeiro, Tokio und Madrid wieder gute Chancen aus. "Ich denke, unsere Reise wird dem IOC zeigen, dass die Regierung uneingeschränkt hinter dieser Bewerbung steht", meinte Michelle Obama.

Die Jagd hat begonnen

In der Presserunde scherzte die First Lady, dass sie auch ihre Zurückhaltung gegenüber den Präsidentengattinnen der drei Mitbewerber ablegen werde. "Ich habe neulich bei einem Dinner neben der First Lady Brasiliens gesessen. Sie ist bewundernswert", sagte Obama in Erinnerung an eine Veranstaltung am Rande des G20-Gipfels vergangene Woche in Pittsburgh. "Da habe ich zu ihr gesagt: Jetzt umarme ich Sie noch, aber in Kopenhagen werde ich Sie jagen." Darauf habe Frau Lula lachend geantwortet: "Ich Sie auch."

Einsatz lohnt sich immer

Heiterkeit löste Michelle Obama unter den Journalisten aus, als sie auf die Kriminalität in Chicago angesprochen wurde. "Ein Großteil der Spiele sollen nur wenige Blocks von meinem Haus stattfinden. Und Sie können glauben, dass rund um mein Haus in diesen Tagen eine hohe Sicherheit herrscht." Würden alle Bemühungen nichts bringen und Chicago die Spiele nicht bekommen, würde Michelle Obama ihren Einsatz trotzdem nicht als umsonst betrachten.

Gutes Gefühl

"Du wirst verflucht, wenn du dich einsetzt und erfolglos bist und du wirst verflucht, wenn du dich nicht einsetzt und die Bewerbung scheitert. Ich bin lieber auf der aktiven Seite." Sie habe im Wahlkampf gelernt, dass die Menschen sich erst ganz zum Schluss entscheiden würden: "Egal, was herauskommt: Wir werden als Land, als Team das Gefühl haben, alles getan zu haben."

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