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Anzeichen für Toyota-Rückzug verdichten sich

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Formel 1  

Anzeichen für Toyota-Rückzug verdichten sich

30.09.2009, 10:33 Uhr | dpa, sid

Zieht sich Toyota aus der Formel 1 zurück? (Foto: imago)Zieht sich Toyota aus der Formel 1 zurück? (Foto: imago) Die Zukunft des japanischen Rennstalls Toyota in der Formel 1 ist ungewisser denn je. "Wir müssen es schaffen, dass die Formel 1 nicht mehr so viel Geld kostet," sagte Teamchef Tadashi Yamashina auf einer Pressekonferenz in Tokio. Ein Rückzug des in Köln ansässigen Rennstalles ist angesichts der Weltwirtschaftskrise eine von mehreren Optionen.

"Wir haben mehrere Möglichkeiten in Erwägung zu ziehen und dabei auch die Verbindungen zu unserem Mutterkonzern zu beachten", erklärte Yamashina. Mitte November soll der Vorstand darüber entscheiden, wie es mit Toyota weitergeht.


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Futter für Spekulationen

Yamashinas Äußerungen schüren die seit Monaten anhaltenden Spekulationen über Toyotas Ausstieg aus der Königsklasse. Zuletzt sorgten Berichte über einen Verzicht von Toyota auf eine Vertragsverlängerung mit dem deutschen Piloten Timo Glock für zusätzliche Unruhe. Für 2010 hatte Toyota bereits aus Kostengründen auf die Austragung des Formel-1-Laufes auf seiner Hausstrecke in Fuji verzichtet.


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Warten auf den ersten Sieg

Toyota fährt im achten Jahr in der Formel 1. Seit dem Einstieg 2002 sollen die Asiaten umgerechnet drei Milliarden Euro in ihr Engagement investiert haben, warten aber weiterhin auf ihren ersten Sieg. In der laufenden Saison soll das Toyota-Budget für die Formel 1 umgerechnet rund 200 Millionen Euro betragen. Lange Zeit galten die Japaner, deren Konkurrent Honda Ende der vergangenen Saison die Segel gestrichen hatte, als Finanzkrösus in der Königsklasse.

Dritter Aussteiger

Sollte Toyota einen Schlussstrich unter sein Engagement setzen, wäre es bereits der dritte Hersteller, der die Formel 1 binnen eines Jahres verlässt. BMW erklärte bereits seinen Ausstieg nach dieser Saison, das Team ist allerdings durch eine Übernahme gerettet. Als weiterer Wackelkandidat gilt Renault, insbesondere nach dem Skandal um das Singapur-Rennen vor einem Jahr.

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