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2. Bundesliga: Sören Larsen schießt Union Berlin ab

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2. Bundesliga  

Sören Larsen schießt Union Berlin ab

02.10.2009, 18:35 Uhr | dpa

Duisburgs Adler (r.) im Duell mit Berlins Dogan. (Foto: dpa)Duisburgs Adler (r.) im Duell mit Berlins Dogan. (Foto: dpa) Angespornt von Peter Neururers Ultimatum hat Fußball-Zweitligist MSV Duisburg den Befreiungsschlag geschafft und den Höhenflug von Neuling 1. FC Union Berlin beendet. Zum Auftakt des 8. Spieltags bezwangen die Zebras nach zuletzt drei Liga-Pleiten den zuvor noch ungeschlagenen Tabellenzweiten mit 3:1 (1:0) und stoppten damit ihren freien Fall. Alle drei Tore des MSV erzielte der Däne Sören Larsen.

Kein gelungenes Heimdebüt konnte Trainer Michael Krüger bei Alemannia Aachen feiern, das gegen Energie Cottbus nur zu einem 1:1 (1:0) kam. Rot-Weiß Oberhausen setzte seinen Erfolgskurs mit dem 1:0 (0:0) bei TuS Koblenz fort.

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Neururers Drohung funktionierte

"Wenn bei meiner Mannschaft wieder die Leistungsbereitschaft nicht stimmt, gehe ich sofort zum Präsidenten und bin weg", hatte MSV-Coach Neururer vor dem Heimspiel gegen Union Berlin gedroht. Und der Alarmruf funktionierte: Der Ex-Schalker Sören Larsen brachte die Hausherren (28. Minute) in Front und legte kurz nach der Pause nach (48.). Shergo Biran (82.) sorgte noch einmal kurzzeitig für Spannung, doch Larsen machte mit seinem dritten Treffer (84.) alles klar. Während Duisburg mit Trainer Neururer nun entspannter in die Zukunft blicken kann, verpasste Union durch die erste Saisonniederlage den Sprung an die Tabellenspitze.

Duisburg Neururer droht mit Rücktritt

Aachen war die bessere Mannschaft

Eine Woche nach dem Heimerfolg gegen den FSV Frankfurt konnte Bundesliga-Absteiger Cottbus einen Teilerfolg feiern. In der starken Anfangsphase der Hausherren war Benjamin Auer nach einer Ecke per Kopf zur Stelle und brachte Aachen in Front (9.). Auch fortan war Aachen das bessere Team, versäumte es aber, die Partie frühzeitig zu entscheiden. Dies rächte sich, als der gerade erst eingewechselte Youngster Clemens Fandrich zum Ausgleich (80.) traf.

Oberhausen nun Dritter

Weiter für Furore sorgt Rot-Weiß Oberhausen. Das Team von Trainer Jürgen Luginger feierte in Koblenz den zweiten Auswärtssieg und rückte auf den dritten Platz vor. Ronny König traf kurz nach dem Wechsel (52.) zum Tor des Tages. Für Koblenz wird die Lage im Tabellenkeller nun immer bedrohlicher.

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