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Formel 1: Timo Glock fällt nach Crash in Suzuka für das Rennen aus

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GP von Japan in Suzuka - Toyota  

Glock fällt nach Unfall für das Rennen aus

03.10.2009, 13:31 Uhr | sid, t-online.de

Timo Glock wird auf einer Trage abtransportiert. (Foto: Reuters)Timo Glock wird auf einer Trage abtransportiert. (Foto: Reuters) Die Hoffnung auf einen Renneinsatz währte nur kurz: Der GP von Japan in Suzuka (morgen ab 6.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) muss ohne Timo Glock stattfinden. Das meldete das Fachmagazin "auto, motor und sport". Ausgerechnet beim Heim-Grand-Prix hatte die Technik des Toyotas ihren Bediener in der Zielkurve verlassen. Vieles deutet darauf hin, dass Glock auf der Jagd nach der Qualifikationsbestzeit ein Lenkdefekt zum Verhängnis wurde. Der 27-Jährige schlug hart in den Reifenstapel ein und erlitt eine lange, aber nicht tiefe Schnittwunde am linken Bein. Dazu klagte er über Rückenschmerzen.

Glock verließ das Krankenhaus im nahe gelegenen Yokkaichi, nachdem seine Fleischwunde mit zwölf Stichen genäht worden war.

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Entscheidung über den Start fällt erst kurz vor Rennbeginn

Die Entscheidung, ob Glock fahren könne, sollte ursprünglich erst am Sonntagvormittag fallen. "Timo hat Kampfgeist. Wenn es irgendwie geht, wird er sicher fahren, wie ich ihn kenne", sagte Toyota-Teampräsident John Howett noch. Toyota hoffte, beim Heimrennen nicht nur mit einem Auto an den Start gehen zu müssen." Dies ist jetzt der Fall. Glocks Teamkollege Jarno Trulli aus Italien holte hinter Sebastian Vettel im Red Bull Startplatz zwei. Ersatzfahrer Kamui Kobayashi, der Glock wegen einer Erkältung und leichten Fiebers im freien Training vertreten hatte, darf laut Reglement nicht mehr einspringen. Dafür hätte der Japaner am Samstag im Einsatz sein müssen.

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Mehr als acht Minuten des Wartens für den Verunfallten

Glock hatte im zweiten Durchgang der Qualifikation in der Zielkurve aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Auto verloren und war fast geradeaus in einen Reifenstapel gerast. Danach war auf Fernsehbildern zu sehen, dass er selbst sein Lenkrad abnahm. Es dauerte allerdings mehr als acht Minuten, bis die Sicherheitskräfte ihn aus seinem Auto befreit hatten. Mit erhobenem Daumen und einem Winken zeigte Glock danach an, dass es ihm offenbar gut ging. Dem Team hatte er noch über Boxenfunk gesagt, er könne Arme und Beine bewegen.

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Ergebnisse Das Qualifying in Suzuka
Ergebnisse Das 3. freie Training in Suzuka
Ergebnisse Das 2. freie Training in Suzuka
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Auf den Röntgenbildern nichts zu erkennen

Nach einer ersten Untersuchung im Medical Center an der Strecke war er für weitere Checks per Hubschrauber in ein Krankenhaus im nahe gelegenen Yokkaichi geflogen worden. Sein Manager Hans-Bernd Kamps begleitete ihn. Röntgenaufnahmen in der Klinik blieben ohne Befund.

Rätsel über die Unfallursache

Rätsel gab die Unfallursache auf. Howett erklärte, auf den Datenaufzeichnungen des Teams seien keine Unregelmäßigkeiten zu erkennen gewesen. "Es gibt keinerlei Anzeichen für einen Defekt mit der Lenkung." Glock sei mit zwei persönlichen Sektorenbestzeiten am Limit unterwegs gewesen. Dagegen gab es auch Spekulationen, dass vielleicht doch ein technischer Defekt für den Unfall in einer eigentlich relativ einfachen Kurve verantwortlich sein könnte. "Es sah aus, als hätte er ein Problem mit der Lenkung", mutmaßte Landsmann Vettel nach Ansicht der Fernsehbilder.

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Fahrfehler wegen Unkonzentriertheit?

Williams-Fahrer Nico Rosberg, für den der Unfall "komisch" aussah, vermutete einen Fahrfehler: "An dieser Stelle fährt man normalerweise nicht geradeaus." Es sei "eigentlich eine einfache Kurve". Dafür spricht auch Ross Brawns Beobachtung: "Glock schaut kurz bevor er die Strecke verlässt, nach unten ins Cockpit." Welches Problem verbarg sich dort? Oder war Glock lediglich für einen Moment unkonzentriert unterwegs?

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