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Fredi Bobic im Interview: "So ist Bayern kein Titelkandidat"

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Bundesliga  

Bobic: "So ist Bayern kein Titelkandidat"

04.10.2009, 18:57 Uhr | t-online.de

Der frühere Hertha-Stürmer Fredi Bobic. (Foto: imago)Der Mann weiß, wo das Tor steht: Der frühere Nationalstürmer Fredi Bobic hat 285 Bundesliga-Spiele für Stuttgart, Dortmund, Hannover und Hertha BSC auf dem Buckel und dabei 108 Liga-Treffer erzielt.

Im Interview erklärt der LIGA total!-Experte, wo Friedhelm Funkel bei seinem ehemaligen Klub Berlin die Hebel ansetzen muss, um die Trendwende einzuleiten, warum der FC Bayern momentan kein Titelkandidat ist und wieso ihm die aktuellen Nationalstürmer keine Sorge machen.

8. Spieltag Slapstick-Gegentore vermiesen Funkel das Debüt

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Die Hertha hat drei Slapstick-Tore kassiert. Haben Sie so was schon mal gesehen?

Nein, so was geschieht natürlich selten, vor allem in der Kürze der Zeit: zwei fast identische, kuriose Gegentreffer! Und davor auch noch dieses Eigentor. Das passt natürlich zur augenblicklichen Situation der Hertha. Es soll im Moment einfach nicht sein für Berlin.

Dabei haben die Berliner eigentlich ganz gut angefangen…

…und das frühe Führungstor gemacht. Außerdem war der HSV nicht unbedingt besser. Selbst in der zweiten Halbzeit gab es noch Möglichkeiten, zurück ins Spiel zu finden. Aber  trotz der Niederlage: Auf dieser Leistung kann die Hertha aufbauen für die schweren Wochen, die nun kommen.

 

Wo muss der neue Trainer Friedhelm Funkel den Hebel ansetzen?

Im psychologischen Bereich. Aufgrund der Länderspielpause hat Funkel jetzt fast zwei Wochen Zeit, die Spieler locker zu kriegen. Jetzt auf Konditionstraining zu setzen macht ja keinen Sinn. Die Partie am 9. Spieltag in Nürnberg wird richtungsweisend sein für die Mannschaft. Gegen einen direkten Konkurrenten aus dem Tabellenkeller - da muss die Hertha unbedingt punkten.

 

Hätten die Berliner besser Pantelic und Woronin halten sollen?

Das ist mir zu populistisch. Natürlich fehlen die beiden im Hertha-Sturm, aber der Klub ist doch finanziell überhaupt nicht in der Lage, Spieler ihres Kalibers zu holen oder zu halten.

 

Sturmprobleme haben zurzeit auch die Bayern. Seit drei Pflichtspielen wartet die hochgelobte Offensive des Rekordmeisters auf einen eigenen Treffer. Was können sie den Münchner Stürmern raten?

Ganz einfach: Gas geben, angreifen. In dieser Saison haben die Bayern genau den Konkurrenzkampf im Sturm, der in der vergangenen Saison gefehlt hat. Die Münchner als ganzes Team müssen hart an sich arbeiten. Sie können Großes leisten. Das haben sie im Verlauf der Saison bereits angedeutet. Aber sie müssen mit ihrem hochqualitativen Kader Lösungen finden. Mannschaften wie Köln werden sich immer hinten rein stellen und versuchen, einen Punkt zu ermauern. Da haben mir die Bayern am Wochenende zu phantasielos gespielt. Sie müssen jetzt aufpassen, dass sie nicht den Anschluss verlieren. In der aktuellen Form sind sie jedenfalls kein Titelkandidat.

 

Besteht die Gefahr, dass die Münchner Gomez und Klose ihre Sturmflaute mit zur Nationalmannschaft bringen, die sich diese Woche für das große WM-Qualifikationsspiel in Moskau gegen Russland vorbereitet?

Überhaupt nicht. Die Nationalmannschaft ist eine komplett andere Welt. Da können sie auftankten und sich ihre Krise wegschießen. Im Kreise des DFB-Teams lässt sich viel Positives erreichen.

 

Was ist drin in Moskau für die deutsche Mannschaft?

Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie mindestens einen Punkt dort holt und ihre Pflicht erfüllt. Vielleicht gewinnen sie gegen die Russen und machen die Qualifikation schon klar. Über den Fall einer Niederlage denke ich zurzeit überhaupt nicht erst nach. Das ist doch nur hypothetisch.

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