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Formel 1: Timo Glocks Start in Brasilien scheint gesichert

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Formel 1 - Toyota  

Glocks Start in Brasilien scheint gesichert

05.10.2009, 17:03 Uhr | sid, dpa

In Brasilien wohl wieder am Start: Toyota-Pilot Timo Glock (Foto: imago)In Brasilien wohl wieder am Start: Toyota-Pilot Timo Glock (Foto: imago) Der in Suzuka schwer verunglückte Toyota-Pilot Timo Glock arbeitet an einer schnellen Rückkehr auf die Rennstrecke. "Ich denke, dass ich in zwei oder drei Tagen wieder fit bin", sagte der 27-Hährige am Montag.

Glock war am Samstag in der Qualifikation zum Großen Preis von Japan in der Zielkurve von der Piste abgekommen, mit rund 200 Stundenkilometern in die Reifenbarriere gerast und musste seinen Start beim Formel-1-Lauf am Sonntag absagen. "Ganz sicher werde ich in Brasilien angreifen können", kündigte Glock seinen Einsatz für Sao Paulo am 18. Oktober an.

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Fleischwunde muss genäht werden

Glock hofft, dass er sein Pech für ein paar Wochen aufgebraucht hat. Es sei das Schlimmste für einen Rennfahrer, wenn alle anderen in die Autos steigen und man selbst nur zuschauen muss: "Schlimmer geht's nimmer." Der Toyota-Pilot hatte bei dem Crash im Qualifying eine Fleischwunde an der linken Wade erlitten, die mit 14 Stichen genäht wurde.

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Behandlung in Bad Nauheim

Von Sebastian Vettels Sieg erfuhr Glock erst im Flieger, denn zusammen mit Manager Hans-Bernd Kamps hatte er sich noch während des Rennens auf den Weg zum Flughafen gemacht. Die Beinverletzung wird in den kommenden Tagen in der Sportklinik Bad Nauheim behandelt. Dort lässt sich auch Rekord-Weltmeister Michael Schumacher regelmäßig untersuchen.

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Schon beim Training nicht dabei

Obwohl Glocks Zukunft bei Toyota in den Sternen steht, ist der Odenwälder mit ganzem Herzen bei seinem Team. Alle hätten die ganze Nacht geschuftet, um sein Unfallauto rechtzeitig für das Rennen zu reparieren. Das sei eine Klasseleistung gewesen, lobte Glock: "Den Lohn dafür möchte ich ihnen in Brasilien geben. Da schenke ich dem Team ein gutes Resultat." Der Hesse hatte wegen einer fiebrigen Erkältung auch das freie Training in Suzuka verpasst.

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Berater: Glock zu hundert Prozent auch nächstes Jahr in der Formel 1

Eine Zwangspause kann sich Glock nicht leisten. Er steht nach jetzigem Stand auf der Straße, denn Toyota plant für 2010 ohne ihn. Deshalb muss er die letzten beiden Rennen unbedingt nutzen, um sich für ein Cockpit zu empfehlen. Sein Manager sieht die Situation aber nicht dramatisch, für Kamps fährt Glock "zu hundert Prozent" auch nächstes Jahr in der Formel 1. Alternativen zu Toyota gibt es laut Kamps genug. Dabei dürfte es sich um Qadbak, das Nachfolgeteam von Glocks früherem Arbeitgeber BMW-Sauber, und Renault handeln. Ein Interessent, wahrscheinlich Lotus, komme aus dem Lager der vier Neulinge, die 2010 in die Königsklasse einsteigen.

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