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Hertha BSC: Burchert wehrt sich gegen die Kritik an seiner Person

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Hertha BSC Berlin  

Burchert wehrt sich gegen die Kritik an seiner Person

05.10.2009, 17:15 Uhr | dpa

Ausflug: Sascha Burchert bei seiner ersten Rettungsaktion. (Foto: imago)Auch am Tag nach seinen grotesken Flugkopfball-Einlagen wollte Sascha Burchert zunächst nicht darüber sprechen - dann wehrte sich der 19-jährige Ersatz des Ersatztorwarts vehement gegen Häme und Kritik.

"Ich habe meine Aufgabe gemacht. Ich habe zwei Bälle geklärt. Ich trage an den Toren keine Schuld", sagte Burchert im "Berliner Kurier".

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Zwei Treffer des HSV aus 40 Metern

Auch seine Kollegen schützten den Youngster. "Das sind zwei unglaublich kuriose Tore, die man nur kriegen kann, wenn man im Abstiegskampf steckt", erklärte Kapitän Arne Friedrich zu den zwei Weitschuss-Treffern des Hamburger SV, über die nach der achten Bundesliga-Runde ganz Deutschland schmunzelte - außer den Berlinern selbst. Die Rettungs-Kopfbälle von Burchert, der nach einer halben Stunde für den verletzten Timo Ochs ins Hertha-Tor kam, hatten David Jarolim aus 25 Metern und Zé Roberto aus 40 Metern im verwaisten Berliner Gehäuse versenkt und so das 3:1 des HSV besiegelt.

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Funkel: "Mache keinen zum Schuldigen"

Der Hauptstadtklub und sein neuer Chefcoach Friedhelm Funkel, nach der siebenten Meisterschafts-Pleite in Folge ohnehin in einer äußerst brenzligen Situation, stecken nun auch noch in einer Torwart-Falle. Burchert braucht nach seiner doppelten Slapstick-Einlage eine sehr einfühlsame Betreuung, auch wenn weder Feind noch Freund dem jungen Keeper die fast identischen Gegentreffer ankreiden wollten. "Ich mache keinen zum Schuldigen. Sascha macht das ja nicht mit Absicht", bemerkte Funkel nach einem Abend, wie er ihn in 749 Bundesliga-Spielen zuvor als Profi und Trainer noch nicht erlebt hatte. Der Nachfolger von Lucien Favre muss auch in der Torwart-Frage die Fehleinschätzung der ehemaligen sportlichen Leitung mit korrigieren.

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Funkel nimmt Burchert in Schutz

Der Hauptstadtklub und sein neuer Chefcoach Friedhelm Funkel, nach der siebten Meisterschafts-Pleite in Folge ohnehin in einer äußerst brenzligen Situation, stecken nun auch noch in einer Torwart-Falle. Burchert braucht nach seiner doppelten Slapstick-Einlage eine sehr einfühlsame Betreuung, auch wenn weder Feind noch Freund dem jungen Keeper die fast identischen Gegentreffer ankreiden wollten. "Ich mache keinen zum Schuldigen. Sascha macht das ja nicht mit Absicht", bemerkte Funkel nach einem Abend, wie er ihn in 749 Bundesliga-Spielen zuvor als Profi und Trainer noch nicht erlebt hatte. Der Nachfolger von Lucien Favre muss auch in der Torwart-Frage die Fehleinschätzung der ehemaligen sportlichen Leitung mit korrigieren.

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Burchert bleibt vorerst zwischen den Pfosten

Favre und Manager Michael Preetz hatten sich nach dem Karriere-Ende des jetzigen Torwart-Trainers Christian Fiedler entschlossen, mit den Jung-Keepern Burchert (19) und Christopher Gäng (21) hinter dem erfahrenen Jaroslaw Drobny (29) in die Saison zu gehen. Als sich Drobny (Faserriss und Bandscheiben-Probleme) und Gäng (Fußbruch) verletzten, ließ sich Burchert von der allgemeinen Verunsicherung seiner Mitspieler anstecken - Hertha holte nach Ende der Transfer-Periode den arbeitslosen Ochs. Nun fällt auch der mit Muskelfaserriss im Oberschenkel rund drei Wochen aus, der Zeitpunkt von Drobnys Rückkehr ist ungewiss, Burchert muss es weiter richten.

Steigerung zu den letzten Partien

Der auserkorene Retter Funkel bemühte sich trotz der großen Verunsicherung beim Schlusslicht vor allem im Defensiv-Bereich um Optimismus: "Der eine oder andere Fehler liegt in der Natur der Sache." Er habe aber nicht das Gefühl, dass er sein Team "groß aufrichten muss". Gegenüber den vorangegangenen 0:4 gegen Freiburg und 1:5 in Hoffenheim seien seine Spieler schon anders aufgetreten. "Jetzt geht es gegen die Mannschaften, die mit uns auf Augenhöhe sind, da müssen wir einfach punkten", sagte Funkel mit Blick auf die nächste Aufgabe nach der Länderspiel-Pause in Nürnberg.

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