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Hertha BSC: Lucien Favre rechnet mit der Hertha-Spitze ab‎

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Hertha BSC  

Favre rechnet mit der Hertha-Spitze ab‎

06.10.2009, 14:40 Uhr | dpa

Lucien Favre tritt gegen die Hertha-Bosse nach. (Foto: imago)Hertha BSC kommt einfach nicht zur Ruhe. Acht Tage nach seiner Beurlaubung beim Hauptstadtklub hat sich nun Ex-Trainer Lucien Favre zu Wort gemeldet. Der Schweizer räumte eigene Fehler ein, kritisierte aber auch die Finanz- und Einkaufspolitik des Klubs.

"Ich habe zu viele Kompromisse gemacht, Kompromisse sind Fehler", sagte Favre auf einer privaten Pressekonferenz in Berlin.

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Hertha-Präsident kontert Kritik

Hertha habe trotz der wichtigen Abgänge "am wenigsten investiert", betonte der Fußballlehrer. Es sei nur "eine Frage der Zeit gewesen, dass ich gegen eine Mauer fahre". Hertha-Präsident Werner Gegenbauer hat dagegen die Kritik des Ex-Coaches an der Vereinspolitik entschieden zurückgewiesen. "Lucien Favre war in die komplette Saisonplanung eingebunden. Er kannte und kennt unsere finanziellen Möglichkeiten, an denen sich bis heute nichts grundlegend geändert hat. Personelle Entscheidung die Mannschaft betreffend, sind immer mit seiner Zustimmung gefallen."

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Hertha muss auf dem Transfermarkt zuschlagen

Nach Favres Meinung muss der Tabellenletzte im Winter nach neuem Personal suchen, "nicht nur für eine halbe Million, sondern für zehn Millionen Euro", um die Klasse zu halten. Der Schweizer kritisierte den Klubchef: "Es ist bemerkenswert, dass Herr Gegenbauer jetzt davon spricht." Gegenbauer hatte nach der Favre-Trennung Investitionen in der Winterpause in Aussicht gestellt.

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"Verein hat Trennung von Hoeneß nicht verkraftet"

Am meisten überraschte Favre jedoch mit dieser Aussage: "Der Verein hat die Trennung von Dieter Hoeneß nicht verkraftet. Dieser Umstand hat meine Arbeit erschwert." Der Trainer galt lange als Gegenspieler des ehemaligen Managers, hatte nach der mit vielen Emotionen und Eitelkeiten verbundenen Trennung von Hoeneß von dessen Nachfolger Michael Preetz noch größeren Einfluss bekommen. Sogar eine Vertragsverlängerung bis 2013 war schon diskutiert worden. "Ich habe keine Politik gemacht. Dieter Hoeneß hat mich verpflichtet, ich bin ihm sehr dankbar", sagte Favre und schockte damit die neuen Chefs. Offenbar hatte es nicht nur zwischen Mannschaft und Trainer, sondern auch zwischen Vorstandsetage und Favre schon kräftig rumort.

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Favre will schöpferische Pause machen

Gescheitert ist er in dieser Saison auch mit seiner Philosophie. "Ich will nur Spieler mit Perspektiven verpflichten, die wir weiter verkaufen können", erläuterte Favre nochmals und distanzierte sich damit vom bisherigen Transfer-Flop Artur Wichniarek (32), den er noch im Sommer als Tor-Garant gepriesen hatte. Dass in der Bundesliga mit einer besseren U 23-Mannschaft Erfolge wie im Vorjahr nicht zu wiederholen sind, zeigte sich nach den Abgängen der Routiniers Andrej Woronin, Marko Pantelic und Josip Simunic auf beängstigende Weise. Favre will nun eine kurze schöpferisch Pause einlegen, dann in einer großen europäischen Liga wieder bei einem Club arbeiten, "der etwas gewinnen will". Hertha BSC hat derzeit weitaus bescheidenere Ziele.

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