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Fechten - WM: Silberfluch der deutschen Florettfechter hält an

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Fechten  

Silberfluch der Florettfechter hält an

06.10.2009, 21:50 Uhr | dpa

Peter Joppich verlässt enttäuscht die Planche. (Foto: imago)Peter Joppich verlässt enttäuscht die Planche. (Foto: imago) Es ist wie verhext: WM-Gold ist für Deutschlands Florettfechter ein Ding der Unmöglichkeit. Im vierten verlorenen Finale hintereinander reichte es für Olympiasieger Benjamin Kleibrink, den WM-Dritten Peter Joppich, Sebastian Bachmann und Dominik Behr wieder nicht zum ersehnten Weltmeister-Titel.

Die deutsche Equipe unterlag im Gold-Gefecht von Antalya Titelverteidiger Italien mit 41:45 Treffern. Im Vorjahr hatte der Erzrivale 45:35 die Oberhand behalten. "Es ist schon ärgerlich, wenn man es zum wiederholten Anlauf nicht packt", sagte Bundestrainer Uli Schreck nach dem erneut verpassten Coup.

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Joppich gegen Baldini ohne echte Chance

Schlussfechter Joppich, der im Halbfinale gegen Russland noch einen deutlichen Rückstand in einen 42:40-Sieg verwandelt hatte, konnte gegen Einzel-Weltmeister Andrea Baldini das Gefecht nicht mehr drehen. "Es war ein offener Kampf, und der allerletzte hat das Ding entschieden. Vizeweltmeister nehmen wir gern mit. Und nehmen einen neuen Anlauf", erklärte Schreck.

"Schade, dass es wieder kein Gold wurde"

"Super, dass es wieder bis in das Finale gereicht hat. Damit ist unser Medaillensatz komplett", kommentierte Sportdirektor Manfred Kaspar das dritte deutsche Edelmetall des Championats an der Türkischen Riviera nach Individual-Bronze für Joppich und dem Triumph des neuen Säbel-Weltmeisters Nicolas Limbach. Doch auch ein wenig Trauer klang bei Kaspar durch: "Schade, dass es wieder kein Gold wurde."

Dramatisches Halbfinale gegen Russland

Drei Tage nach Einzel-Bronze von Joppich hatten der dreimalige Florett-Weltmeister und seine Mitstreiter Probleme mit dem Wachwerden. Das Achtelfinale gegen Österreich beim 45:39 war eine schwere Geburt. Auch danach kamen Joppich, Kleibrink und Co. nur langsam ins Rollen: Polen, WM-Dritter von Peking 2008, war beim 43:37 ein zäher Konkurrent. 19:25 lag Deutschland zurück, das Zittern begann und wurde erst durch Joppich beendet, der im dramatischen Halbfinale gegen den EM-Zweiten Russland im neunten und letzten Teilgefecht aus einem 30:35 noch das 42:40 machte - Silber war gesichert.

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