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Triathlon  

Titelverteidiger triumphieren auf Hawaii

11.10.2009, 10:45 Uhr | dpa

Craig Alexander freut sich über seinen erneuten Triumph auf Hawaii. (Foto: Reuters)Craig Alexander freut sich über seinen erneuten Triumph auf Hawaii. (Foto: Reuters) Die Titelverteidiger Craig Alexander und Chrissie Wellington haben beim Ironman-Triathlon auf Hawaii souverän ihre Vorjahres-Erfolge wiederholt. Die mit Sieg-Ambitionen gestarteten Deutschen mussten sich mit einem dritten Platz von Andreas Raelert begnügen.

"Ich wollte meine Krone verteidigen. Es war ein harter Kampf, denn es war heute unglaublich heiß", sagte Alexander nach seinem Triumph in 8:20:21 Stunden.


Alexander trotzt den widrigen Bedingungen

Bei Temperaturen von 32 Grad und kaum Wind spielte der Australier über die 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und den abschließenden Marathonlauf seine Erfahrungen aus. Zehn Kilometer vor dem Ziel zog der Vorjahres-Champion am bis dahin führenden Chris Lieto aus den USA vorbei und klatschte sich bereits auf den letzten 1000 Metern freudestrahlend mit den Zuschauern ab. Im Ziel wurde der 36-Jährige von seiner Frau und seiner Tochter umarmt, während aus den Lautsprechern passend der Klassiker "Down Under" der australischen Band "Men at work" dröhnte.

Al-Sultan liegt lange in Führung

Hinter Alexander kam Lieto in 8:22:56 Stunden als Zweiter ins Ziel. Kurze Zeit später jubelte Andreas Raelert über Rang drei (8:24:32 Stunden). Raelert gehörte neben Alexander zu den besten Läufern des Feldes, lief lange Zeit mit dem Sieger und konnte sich letztlich über den größten Erfolg seiner Karriere freuen. "Es klingt vielleicht etwas abgedroschen, aber für mich ist ein Traum wahr geworden. Das ist einer der schönsten Tage in meiner Karriere", sagte Raelert nach seinem Husarenstück.

Mit Timo Bracht (8:28:52 Stunden) auf Rang sechs und dem 2005 Hawaii-Sieger Faris Al-Sultan als Zehntem (8:31:44 Stunden) schafften zwei weitere Deutsche den Sprung unter die Top-Ten. Al-Sultan hatte zur Hälfte der Radstrecke sogar noch in Führung gelegen.

Wellington siegt mit Bestzeit

Bei den Frauen gelang Chrissie Wellington der Hattrick. Die Britin gewann zum dritten Mal nacheinander und verbesserte in 8:54:02 Stunden die 17 Jahre alte Bestzeit von Paula Newby-Fraser aus Simbabwe um 86 Sekunden. "Ich hätte nie gedacht, dass ich Paulas Rekord brechen könnte. Sie ist eine Legende, und ich fühle mich fast ein wenig schuldig jetzt. Ich musste alles aus mir rausholen, um diese Zeit zu erreichen", sagte Wellington unter Tränen. Mit großem Rückstand wurde Mirinda Carfrae aus Australien Zweite (9:13:59 Stunden). Auf Rang drei kam Virginia Berasategui aus Spanien (9:15:28 Stunden). Sandra Wallenhorst kam als beste Deutsche auf Platz neun (9:38:28 Stunden).

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