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Turnen: Hambüchen sagt WM-Teilnahme ab

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Hambüchen muss WM-Teilnahme absagen

10.02.2010, 11:32 Uhr | dpa

Der "Turnfloh" Fabian Hambüchen. (Foto: ap)Der "Turnfloh" Fabian Hambüchen. (Foto: ap) Fabian Hambüchen muss seinen Start bei den am Dienstag in London beginnenden Kunstturn-Weltmeisterschaften absagen. Wie der Deutsche Turner-Bund (DTB) bestätigte, erlitt der 21-Jährige beim Podiumstraining einen Außenbandabriss im linken Knöchel und wird mindestens vier Wochen pausieren müssen.

"Wer mich kennt, der weiß, dass ich zurückkomme. Und dann geht es wieder volle Kanne. Ich freue mich schon jetzt auf das Comeback", sagte Hambüchen bei der kurzfristig einberufenen Pressekonferenz im deutschen Mannschaftshotel "Premier Inn" von London.

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Mit dem linken Fuß umgeknickt

Bei einer akrobatischen Bahn am Boden geriet Hambüchen nach einer Schraube in die Vorlage und knickte mit dem linken Fuß so unglücklich um, dass er nur noch humpelnd das Podium verlassen konnte. "Es hat richtig ratsch gemacht. Da wusste ich, dass etwas gerissen ist", meinte der Hesse und fügte hinzu: "Das hat mir innerlich einen Kracher gegeben. Deshalb waren meine ersten Worte zum Cheftrainer: Das war's, es ist vorbei." Mit schmerzverzerrtem Gesicht war er zunächst auf der Matte liegen geblieben, musste später minutenlang am Rande des Podiums versorgt und schließlich zu Röntgen- und Kernspin-Untersuchungen in ein nahes Krankenhaus eingeliefert werden.

Auch für DTB-Pokal muss Hambüchen passen

Die dort durchgeführte Röntgendiagnose brachte den niederschmetternden Befund. Hambüchen wird auch bei der Champions Trophy am 25. Oktober in Hannover und beim DTB-Pokal (Weltcup) in Stuttgart Mitte November nicht an die Geräte gehen. Der Olympia-Dritte hatte als Gesamtführender die Chance auf 50.000 Euro Siegprämie. Hambüchen verpasst damit erstmals wegen einer Verletzung ein großes internationales Championat. "Ich will mich nicht unnötig zerschießen. Es kommt, wie es kommt", sagte der Mehrkampf-Europameister von Mailand. Nicht direkt betroffen von seinem Ausfall sind seine Teamkollegen, da bei den Welttitelkämpfen in der britischen Hauptstadt kein Mannschafts-Wettbewerb ausgetragen wird.

Wegen Verletzung "nur" Bronze

Bereits im Vorjahr hatte Hambüchen eine Verletzung möglicherweise um den Olympiasieg gebracht. In Peking hatte er sich in der Qualifikation den kleinen Finger verletzt, später musste er sogar operiert werden. Nur mit schmerzstillenden Mitteln antretend, gelang ihm schließlich am Reck statt des Titels nur Bronze.

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