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Turn-WM: Marcel Nguyen stürzt beim Mehrkampf

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Zwei Stürze zum Beginn der WM

10.02.2010, 11:32 Uhr | dpa

Nach der Absage von Fabian Hambüchen ruhen die deutschen Hoffnungen auf Marcel Nguyen. (Foto: imago)Nach der Absage von Fabian Hambüchen ruhen die deutschen Hoffnungen auf Marcel Nguyen. (Foto: imago) Mit langem Gesicht verließ er das Podium, doch das Mehrkampf-Finale war für Marcel Nguyen noch in Reichweite. Der 22-Jährige patzte zum Auftakt der Turn-Weltmeisterschaften in London und landete mit seinem Überschlag-Doppelsalto beim Sprung auf dem Hosenboden. Damit handelte sich der Unterhachinger eine unplanmäßige Zitterpartie ein.

"Nach diesem Patzer bin ich schwer in den Wettkampf gekommen", erklärte der Sohn eines Vietnamesen und einer Deutschen nach seiner Mehrkampf-Premiere bei internationalen Meisterschaften mit trauriger Miene. Einmal mehr zeigte sich, dass der verletzte Fabian Hambüchen im deutschen Team nicht so einfach zu ersetzen ist.

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Zweiter Sturz auf dem Pauschenpferd

Nachdem Marcel Nguyen auch auf dem Pauschenpferd den unfreiwilligen Absturz nicht verhindern konnte, kam er im Mehrkampf nur auf 84,90 statt auf die angepeilten 89 Zähler. Damit nahm Nguyen nach dem ersten von drei Durchgängen den sechsten Platz ein.

Hoffen auf das Finale

Die besten 24 ziehen in das Finale ein. "Wir hoffen, dass es noch reicht. Dann ist es ein neuer Wettkampf und dann kann er zeigen, was er wirklich kann", sagte Cheftrainer Andreas Hirsch, räumte aber ein: "Wir werden jetzt nicht probieren, an ihm herumzuwürgen. Wir werden die Mängel sauber analysieren; und ich bin sicher, er wird es dann besser machen." Nguyen ist nach dem Außenbandriss von Fabian Hambüchen der einzige deutsche Sechskämpfer in London. "Daraus aber eine Bürde für Marcel zu machen, halte ich für reine Spekulation", sagte Hirsch.

Starke Leistung am Boden

Sein Glanzstück lieferte Nguyen, der beim deutschen Turnfest als Zweiter der Champions Trophy hinter Hambüchen überzeugt hatte, am Boden ab. Mit 15,25 Punkten belegte er in der Zwischenwertung Platz zwei und darf mit viel Glück noch auf einen Platz im Finale der Top 8 hoffen. "Das war das einzige Gerät, mit dem ich heute richtig zufrieden war", sagte Nguyen. "Er ist kein Frühaufsteher, der zeitige Beginn kam ihm nicht entgegen", sagte sein Heimtrainer Waleri Belenki auf der Suche nach einer Erklärung.

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Hambüchen sieht zu

Auch WM-Debütant Sebastian Krimmer, der durch Hambüchens Ausfall in die zweite Startgruppe rutschte und neben dem geplanten Pauschenpferd (14,125) auch am Barren (14,600) antreten durfte, konnte erwartungsgemäß die riesige Lücke im Team nicht schließen. Der 19-Jährige hielt sich unter den Augen seines Zimmergefährten Hambüchen aber passabel und war mit seinem Einsatz insgesamt zufrieden, auch wenn Finalplätze für ihn erwartungsgemäß nicht im Bereich des Möglichen lagen. "Ich war so nervös, das Herz hat gekocht. Jetzt bin ich überglücklich, mich nicht blamiert zu haben", gestand er später ein.

Der Favorit erfüllt die Erwartungen

Seine großartige Verfassung unterstrich der Olympia-Zweite und klare Mehrkampf-Favorit Kohei Uchimura im zweiten Durchgang. Der Japaner setzte sich mit einer extrem schwierigen und exakt geturnten Übung auch an die Spitze der Boden-Konkurrenz (15,775) und ließ Nguyens Hoffnungen auf den Endkampf-Einzug an diesem Gerät weiter sinken.

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