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Turn-WM: Fahrig rettet deutsche Bilanz

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Turnen - WM  

Fahrig rettet deutsche Bilanz

10.02.2010, 11:32 Uhr | dpa

Matthias Fahrig rettet die Bilanz der deutschen Turner am ersten WM-Tag. (Foto: dpa)Matthias Fahrig rettet die Bilanz der deutschen Turner am ersten WM-Tag. (Foto: dpa) Matthias Fahrig hat zum ersten Mal in seiner Karriere gleich zwei Einzel-Finals bei Turn-Weltmeisterschaften erreicht. Fahrig rettete mit starken Übungen am Boden und Sprung die deutsche Bilanz in London, nachdem zuvor nach der Verletzung von Fabian Hambüchen einige Rechnungen nicht aufgegangen waren. Fahrig verhinderte zugleich, dass die Geräte-Finals der Weltmeisterschaften erstmals seit sechs Jahren ohne deutsche Beteiligung über die Bühne gehen.

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Auch Nguyen im Finale

Am Boden kam er mit einer fehlerfreien Darbietung (15,525 Punkte) auf den fünften Platz, am Sprung zog er mit zwei sauberen Sätzen (16,012) als Siebter in den Medaillenkampf am Sonntag. "Ich wollte hier in London meine Punktzahlen von der EM in Mailand überbieten. Jetzt bin ich glücklich, in zwei Finals zu stehen. Da will ich die Punkte noch einmal toppen", meinte der 23-Jährige. Auch die schier endlose Zitterpartie von Marcel Nguyen endete in der O2-Arena zu später Stunde noch glücklich: Als 19. Turner rutschte er ins Mehrkampf-Finale der besten 24 am Donnerstag.

Boy patzt am Reck

Zuvor hatte Philipp Boy seine Chance am Reck nicht nutzen können. "Ich bin total enttäuscht. Ich war am Ende der Übung völlig kaputt, mir wurde schwarz vor Augen", beschrieb er die Situation vor seinem verpatzten Abgang, mit dem er sich selbst alle Möglichkeiten nahm. "Ich weiß, dass ich es kann. Der Knoten muss nur endlich mal platzen", bedauerte Boy, der wegen des Sturzes und einiger kleinerer Fehler trotz des extremen Schwierigkeitsgrades von 7,0 nur 14,1 Gesamt-Punkte erhielt.

Nguyen auf dem Hosenboden

Mit langem Gesicht hatte auch Marcel Nguyen nach seinem ersten Sechskampf bei internationalen Meisterschaften das Podium verlassen. Gleich zum Auftakt patzte der er 22-Jährige und landete mit seinem Überschlag-Doppelsalto beim Sprung auf dem Hosenboden. "Nach diesem Patzer bin ich schwer in den Wettkampf gekommen", erklärte der Sohn eines Vietnamesen und einer Deutschen enttäuscht mit trauriger Miene. Nachdem er auch beim Wandern auf dem Pauschenpferd den unfreiwilligen Absturz nicht verhindern konnte, kam er im Mehrkampf nur auf 84,90 statt auf die angepeilten 89 Zähler.

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Nächste Chance im Finale

"Jetzt hat er im Finale eine neue Chance, da kann er zeigen, was er wirklich kann", sagte Cheftrainer Andreas Hirsch, räumte aber ein: "Wir werden jetzt nicht probieren, an ihm herumzuwürgen. Wir werden die Mängel sauber analysieren; und ich bin sicher, er wird es dann besser machen." Nguyen ist nach dem Außenbandriss von Hambüchen der einzige deutsche Sechskämpfer in London. "Daraus aber eine Bürde für Marcel zu machen, halte ich für reine Spekulation", sagte Hirsch. "Er ist kein Frühaufsteher, der zeitige Beginn kam ihm nicht entgegen", meinte Heimtrainer Waleri Belenki auf der Suche nach einer Erklärung.

Krimmel sammelt Erfahrungen

WM-Debütant Sebastian Krimmer, der durch Hambüchens Ausfall neben dem geplanten Pauschenpferd (14,125) auch am Barren (14,600) antreten durfte, hielt sich aber unter den Augen seines Zimmergefährten Hambüchen passabel. Der 19-Jährige war mit seinem Einsatz insgesamt zufrieden, auch wenn Finalplätze für ihn nicht im Bereich des Möglichen lagen. "Ich war so nervös, das Herz hat gekocht. Jetzt bin ich glücklich, mich nicht blamiert zu haben", gestand er später ein.

Favorit Uchimura in Form

Seine großartige Verfassung unterstrich der Olympia-Zweite und klare Mehrkampf-Favorit Kohei Uchimura. Der Japaner gewann den Vorkampf mit 90,925 Punkten vor dem Russen Maxim Dewjatowski (89,350).

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